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Internationales Konsortium will Telefon-Konzern Wind übernehmen

Der italienische Großindustrielle Cesare Romiti will zusammen mit einem internationalen Konsortium die drittgrößte italienische Telefongesellschaft Wind übernehmen.

dpa ROM. Der italienische Großindustrielle Cesare Romiti will zusammen mit einem internationalen Konsortium die drittgrößte italienische Telefongesellschaft Wind übernehmen.

Er werde voraussichtlich in der kommenden Woche dem Stromversorger Enel, zu dem Wind gehört, ein Angebot unterbreiten, berichtete die römische Zeitung „La Repubblica“ am Dienstag. Romiti hatte Enel bereits in den vergangenen Wochen ein Angebot gemacht, das von dem Elektrizitäts- Riesen jedoch als „inakzeptabel“ zurückgewiesen wurde. Schätzungen zufolge will das Konsortium jetzt rund elf Mrd. Euro für den Telekom-Provider zahlen. Enel fordert 13 Mrd. Euro.

Zu dem Konsortium gehören dem Bericht zufolge neben dem ehemaligen Fiat-Chef Romiti auch der ägyptische Telekomkonzern Orascom Telecom und eine große Investmentbank. Nach dem Verkauf soll Wind an die Börse gebracht werden, hieß es. Enel hatte die Telefonie-Tochter Anfang 2003 vollständig übernommen, will sich in Zukunft aber wieder mehr auf die Kerngeschäfte konzentrieren.

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