Internet-Auftritt
Auf Bundeskanzlerin.de muss Merkel noch warten

Auch nach ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin muss Angela Merkel vorerst noch mit einem Provisorium vorlieb nehmen: Einen Internetauftritt mit der eigenen Adresse www.bundeskanzlerin.de kann die Regierungschefin der drittgrößten Wirtschaftsnation der Welt noch nicht sofort mit Amtsantritt nutzen.

dpa BERLIN. Denn diese Internet-Adresse gehört zurzeit dem Berliner PR-Berater Lars Heitmüller. Der hatte sich die Domain Bundeskanzlerin.de vor sieben Jahren gesichert, allerdings schon angekündigt, dieses Kleinod Merkel nach der Wahl zur ersten Kanzlerin Deutschlands zu schenken. Der 30-Jährige setzt sich auf diese Weise dafür ein, dass „Gleichberechtigung in Deutschland Normalität“ wird.

Wann die Domain kostenlos übertragen wird, ließ Heitmüller offen. Internetnutzer werden deshalb vorläufig auf die Interims-Seite bundeskanzlerin.bundesregierung.de umgeleitet, wenn sie die „alte“ Seite www.bundeskanzler.de eingegeben.

Der Regierungswechsel vollzog sich im Internet dagegen in kürzester Zeit. Schon unmittelbar nach Merkels Ernennung zur Kanzlerin am Dienstagmittag war auch die Internetseite www.bundesregierung.de auf dem neuesten Stand. Davon wollten sich offenbar so viele Internetnutzer überzeugen, dass weitere Server zugeschaltet werden mussten. Die Belastung war anfänglich so hoch, dass die Regierungs-Domain für wenige Minuten nicht erreichbar war.

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