Internet-Browser
Firefox 3.5 geht an den Start

Der Internet-Browser Firefox geht deutlich beschleunigt und mit einer Vielzahl von Verbesserungen im heiß umkämpften Browser-Markt ins Rennen.

dpa HAMBRG. Die Entwickler haben am Dienstag mit der Auslieferung der endgültigen Version 3.5 begonnen. Die neue Software soll rund doppelt so schnell wie ihre Vorgängerin arbeiten und vor allem stabiler laufen. Die Software nutzt jetzt besser die Rechenleistung von Mehrkern-Prozessoren. Das Abspielen von Filmen soll unter Firefox 3.5 auch ohne den Start eines Players funktionieren.

In Deutschland ist Firefox nach jüngsten Studien der Marktforscher von Fittkau & Maaß bereits nahe daran, Microsofts Internet Explorer zu überholen und kam zuletzt auf einen Marktanteil von 40 Prozent.

In den USA kam den Marktforschern von Net Application zufolge der Open- Source-Browser im Mai auf 23 Prozent Marktanteil gegenüber 66 Prozent für den Internet Explorer. International liegt der Internet Explorer noch vorn. Die meisten Erhebungen nennen aktuell IE-Marktanteile zwischen 65,8 und 79,6 Prozent.

Sein neues Betriebssystem Windows 7 will Microsoft auf Druck der EU-Wettbewerbsbehörde zumindest in Europa im Herbst ohne den Internet Explorer anbieten.

Was sind die Gründe für den Erfolg in Europa?

Am höchsten ist die Firefox-Nutzung nach Angaben des Mozilla-Projekts in Polen mit 46 und in Litauen mit 50 Prozent. Was sind die Gründe für den Erfolg von Firefox in Europa? „Hier wird mehr Gewicht gelegt auf die Sicherheit und den Schutz der persönlichen Daten“, antwortet Mozilla-Europe-Präsident Nitot. Weitere Gründe seien Transparenz, einfache Bedienung und die umfassenden Möglichkeiten zur Erweiterung des Browsers.

Für den Firefox gibt es mehr als 5.000 Plugins, nützliche Zusatzprogramme, die einfach an den Browser angedockt werden. Da gibt es etwa das „ScrapBook“, mit dem man ein persönliches Archiv von Internet-Informationen anlegen kann. Andere Plugins helfen bei der Verwaltung von Downloads oder bieten den direkten Weg zu Funktionen von Web-2.0-Portalen wie etwa den Status-Update bei Twitter.

Damit werde eine weitgehende Personalisierung des Browsers möglich, erklärt Nitot. „Die Nutzer sollen einen Browser haben, der exakt ihren Bedürfnissen entspricht.“

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