Internet-Browser
Microsoft hält Firefox in Schach

Die Sturm- und Drangzeit der Alternativbrowser scheint vorbei. Microsofts IE7 wächst im gleichen Maße, wie sein Vorgänger schrumpft. Die Hoffnung der Rebellen, Microsoft-Kunden beim Umstieg auf den neuen Browser abholen zu können, scheint nicht aufzugehen. Firefox 2 wächst praktisch nur noch auf Kosten von Firefox 1 und Opera.

DÜSSELDORF. Der Werbevermarkter Adtech hat seine jüngste Browseranalyse vorgelegt und die fällt ermutigend für Microsoft aus. Der Marktanteil der Internet Explorer liegt seit Ende 2006 stabil um 77 Prozent. In dem Maße, in dem der IE 6 verschwindet, taucht der IE 7 auf. Offenbar ist die Wechselbereitschaft der Surfer doch geringer als erwartet.

Firefox 1+2 zusammen haben im gleichen Zeitraum nur noch von 13,4 auf 15,5 Prozent zugelegt. Am Rebellen-Image von Firefox dürfte nicht zuletzt die mittlerweile bekannt gewordene finanzielle Verzahnung mit dem Werbemulti Google gekratzt haben.

Traurig sieht es um den stabilen und sehr innovativen Opera-Broweser aus, der laut Adtech nur noch auf 0,9 Prozent kommt. Offenbar haben mehr Wechselbewegungen innerhalb der Alternativszene stattgefunden als zwischen Microsoft und seinen Herausforderern.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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