Internet-Dienst „Lively“
Googles Antwort auf „Second Life“

Google hat einen neuen Internet-Dienst gestartet, bei dem User als Avatare dreidimensionale Räume durchstreifen und sich mit anderen Usern austauschen können. „Lively“ gilt als Antwort des Suchmaschinenbetreibers auf den Erfolg der Internet-Welt „Second Life“.

ap SAN FRANCISCO. Google hat einen neuen Internet-Dienst gestartet, bei dem man sich in dreidimensionalen Räumen bewegt. Die Nutzer von „Lively“ wählen einen Avatar, mit dem sie unterschiedliche Räume besuchen. Dort treffen sie auf die virtuellen Stellvertreter anderer User, mit denen sie sich austauschen können.

„Lively“ stellt die Antwort von Google auf die schon vor fünf Jahren gegründete Internet-Welt „Second Life“ dar. Die „Lively“-Räume werden über den Browser betreten. Zur Nutzung der Technik ist eine Zusatzsoftware für den Browser erforderlich; unterstützt werden bislang der Internet Explorer und Firefox. Die Betreiber der „Lively“-Räume können ihre kleine 3D-Welt auch in die eigene Webseite oder in Communities wie Facebook integrieren.

„Wir wissen, dass die Leute bereits viel Zeit mit Online-Bekanntschaften zubringen“, sagte die an der Entwicklung von „Lively“ beteiligte Google-Managerin Niniane Wang. „Wir wollten nur versuchen, das etwas vergnüglicher zu gestalten.“ Es sei nicht geplant, Werbung in den „Lively“-Räumen zu platzieren, sagte Wang.

„Lively“-Nutzer können Freunde und Bekannte einladen, in ihren Räumen zu chatten und mit ihren Avataren wie in einem Computerspiel zu interagieren. Zu den Einrichtungsmöglichkeiten gehört ein Fernseher, mit dem YouTube-Filme abgespielt werden können.

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