Internet-Konzern
Yahoo kauft E-Mail-Spezialisten Zimbra

Zum Ausbau seiner E-Mail-Dienste schluckt der amerikanische Internet-Konzern Yahoo den Software-Hersteller Zimbra. Die Übernahme lässt sich Yahoo 350 Millionen Dollar kosten.

HB SUNNYVALE. Mit Hilfe von Zimbra will Yahoo nach eigenen Angaben vom Montag seine Präsenz bei Unternehmen und in Universitäten verstärken. Ihnen soll es ermöglicht werden, die Yahoo-Mail zu nutzen und dabei ihre eigene Internet-Domain zu verwenden. Damit will Yahoo nach Darstellung von Branchenkennern zudem Google und Microsoft noch härtere Konkurrenz machen. Google hatte kürzlich die E-Mail-Managementfirma Postini für 625 Mill. Dollar erworben. Zimbra hat eine Reihe von Werkzeugen für E-Mail, Kalender und Kontaktverwaltung entwickelt, die auf einer offenen Plattform genutzt und mit anderen Web-Diensten verbunden werden können.

Obendrein hat Yahoo seine Musik-Video-Plattform (» www.yahoo.de/musik) mit einem neuen Player ausgestattet. Der überträgt alle Videos auf Wunsch nun in einer verbesserten Qualität, wozu der Nutzer aber auch eine Leitung mit der entsprechenden Bandbreite haben sollte. Offiziell unterstützt werden jetzt nicht nur Windows und der Internet Explorer, sondern auch der Browser Firefox und das Betriebssystem Mac OS X. Eine komfortable Playlist-Funktion vereinfacht die Zusammenstellung der Video-Liste. Mit knapp 7 500 Clips verfügt Yahoo nach eigenen Angaben über Europas größtes Musikvideoarchiv.

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