Internet
Pornos treiben die Entwicklung des Webs voran

Pornografie sorgt nicht nur für bis zu 30 Prozent des Datenverkehrs im Internet. Sie ist auch einer der wichtigsten Motoren der technischen Entwicklung des Webs.
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HamburgWarum steht hier ein Text über Pornografie? Nun, um zu zeigen, woraus das Internet besteht. Pornografie im Netz wird vor allem unter dem Aspekt diskutiert, schädliche Auswirkungen auf das Erleben vor allem von Jugendlichen zu haben. Doch ist das nicht der einzige Effekt.

Es ist eine verschwiegene Branche, um die es hier geht, deswegen sind alle Zahlen, die nachfolgend zitiert werden, mit Vorsicht zu genießen. Doch selbst wenn sie nur annähernd korrekt sind, belegen sie, was als Vermutung schon lange existiert: Das Netz dient zu großen Teilen der Erwachsenenunterhaltung, wie es konservative Politiker gern verschämt formulieren: der Verbreitung von Pornografie. Einerseits.

Andererseits ist eben diese Pornografie auch einer der stärksten Motoren bei der Entwicklung und der Verbreitung des Internets. Sie war sogar mal der stärkste Antrieb, wurde inzwischen aber von sozialen Netzwerken abgelöst.

Doch zu den Zahlen. Das Technikblog ExtremeTech hat nach eigenen Angaben Informationen von YouPorn bekommen über deren Datenmengen und Abrufzahlen. Die Seite bietet vor allem kostenlose Videos an und ist die zweitgrößte Pornoseite im Netz. Laut ExtremeTech werden auf den Servern der Betreiber „mehr als 100 Terabyte Pornografie“ bereitgehalten und sie registrierten „mehr als 100 Millionen“ Pageviews am Tag.

Das führe dazu, heißt es im Blog, dass von der Seite jeden Tag 950 Terabyte Daten übertragen werden oder schätzungsweise 29 Petabyte im Monat. Der derzeit größte Anbieter dieser Art, die seit 1997 angebotene Seite Xvideos, dürfte noch einiges mehr an Traffic verursachen. Der Blogger schätzt, dass es 35 bis 40 Petabyte im Monat sind. Und er rechnet hoch, dass schätzungsweise 30 Prozent des gesamten Datenverkehrs im Netz aus Pornografie bestehen.

Kommentare zu " Internet: Pornos treiben die Entwicklung des Webs voran "

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  • Wenns im Bett nicht klappt, dann beim Internetportal. Unsere Sexualisierte Gesellschaft kann nur noch Banane.

  • Vor einigen Jahren schon habe ich eine statistik in die Hand bekommen, die den Datenverkehr in den USA analysiert hat. Die Aussage war damals schon deutlich: mehr als ein Drittel Porno. In 'katholischen' Gegenden (will sagen: religiösen Landstrichen) deutlich mehr als anderswo. Religion und Internet passt also prima. Der Papst sollte es bewerben.

  • Man muß den BULLEN/SALESorgern doch den Apetit verderben beim ABHÖREN der Verbindung! Das kann alles gar nicht ekelhaft genug sein.

    Test-Ballons!

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