Internet: Sicher durchs Web: Wettbewerb zum „Safer Internet Day“

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Sicher durchs Web: Wettbewerb zum „Safer Internet Day“

Fit und sicher im Internet: Schüler und Erwachsene haben zum „Safer Internet Day“ der EU am Dienstag in Köln einen Generationen-Wettbewerb im Web begonnen und damit den bundesweiten Startschuss für eine große Medienkompetenz-Initiative gegeben.

dpa/lnw KöLN. Fit und sicher im Internet: Schüler und Erwachsene haben zum „Safer Internet Day“ der EU am Dienstag in Köln einen Generationen-Wettbewerb im Web begonnen und damit den bundesweiten Startschuss für eine große Medienkompetenz-Initiative gegeben.

Chatten, surfen, mailen - das Internet sei aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Zugleich seien aber die Risiken und Gefahren nicht ausreichend bekannt. Das betonten die Deutsche Unesco-Kommission, die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen und der Verein Internet- ABC als Veranstalter der Aktion.

Der Wettbewerb (auf www.internet-abc.de) spricht Schüler, Eltern Lehrer und Erzieher an und läuft sechs Wochen lang. Das Quiz ist Beitrag zum „Safer Internet Day“ („Tag des sicheren Internets“), den die Europäische Union initiiert hat und an dem sich an diesem Dienstag (6.2.) Unternehmen und Initiativen in rund 40 Ländern beteiligen. Die Fragen können zu Hause, in Schulen oder zahlreichen Stadtbüchereien beantwortet werden. Ende März sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden und zeigen, ob Schüler oder Erwachsene fitter im Web sind. Drei Viertel der 6- bis 13-Jährigen nutzen nach Studien das Medium Computer, mehr als zwei Drittel der Jugendlichen sind mehrmals pro Woche online.

In Köln traten Gymnasiasten der sechsten Klasse einer Unesco-Projektschule zunächst gegen Roland Bernecker als Generalsekretär der Deutschen Unesco-Kommission oder den stellvertretenden Direktor der NRW-Landesmedienanstalt, Jürgen Brautmeier, an. Gefragt wird im dem Quiz etwa, wie man sich vor einem Virus im Web schützen kann oder wie man sich als Kind verhalten soll, wenn eine Bekanntschaft aus dem Chat ein „echtes“ Treffen vorschlägt. Jugendschutz müsse deutlich größer geschrieben werden, betonte Brautmeier beim Start der Initiative.

Da Jung und Alt meistens getrennt im Internet unterwegs sind und fast die Hälfte der Deutschen den Nachwuchs einer Studie zufolge ohne Aufsicht im Netz surfen lässt, soll das Quiz auch die Generationen zusammenführen. Eltern müssten ihren Kindern immer einen Wissensschritt voraus sein, um sie richtig einweisen zu können, sagte Brautmeier. Bisher gebe es eine überwältigende Resonanz auf das Internet-Portal „Internet-ABC“. Es erklärt auch etwa, wie man eine eigene Homepage baut und zeigt Eltern, wie sie ihre Kids vor jugendgefährdenden Inhalten schützt.

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