Internet-Suchmaschine
Google künftig mit Bücher-Verzeichnis

Die Internetsuchmaschine Google weitet ihr Angebot auf Bücher aus. „Für diesen riesigen Bereich gibt es bislang noch kein allgemeines Verzeichnis“, sagte Google-Gründer Larry Page auf der Frankfurter Buchmesse.

HB FRANKFURT. Verlage und Autoren könnten ihre Werke kostenlos in das Verzeichnis aufnehmen lassen, das Anwender dann nach Stichworten durchsuchen könnten. Die Bücher werden kurz vorgestellt sowie einige Seiten als Leseanreiz angeboten. „Dabei achten wir selbstverständlich auf die Rechte der Schriftsteller“, ergänzte Pages Partner Sergey Brin.

Bei jedem Buch stehe auch ein Link zu einem Verkäufer. Dabei werde der Internetbuchhändler Amazon ein Kooperationspartner unter vielen sein. Zurzeit baue das Unternehmen die Suchmaschine für englischsprachige Bücher auf, andere Sprachen sollen in den nächsten Monaten folgen. Ziel ist es nach Angaben von Page, so viele Bücher wie möglich in das Verzeichnis aufzunehmen: „Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.“

Die Präsentation im Netz übernehme Google in Absprache mit den Autoren und Verlagen. „Was immer sie für ein Angebot wünschen, werden wir erfüllen.“ Dafür genüge es, das Buch einzuschicken. Für den neuen Dienst habe das Unternehmen „eine Menge Geld in Technik investiert“. Genaue Zahlen wollte Brin allerdings nicht nennen. Das Geld werde durch Anzeigen wieder hereingeholt.

print.google.com/publisher

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