Internetplattform
Virtueller Lauftreff im Internet

Virtuelles Sportfest via Internet: Sportbegeisterte müssen nicht mehr kilometerweit fahren, um sich im Wettkampf miteinander zu messen. Mit der Internetplattform Mobota, die Forscher vom Fraunhofer-Institut FIT entwickelt haben, können sich Freizeitsportler zeitlich unabhängig miteinander messen – oder auch nur ihre eigenen Leistungen aufzeichnen. Einzige Voraussetzung: Sie benötigen einen kleinen Taschencomputer mit GPS-Empfang.

hsn DÜSSELDORF. Zur Positionsbestimmung muss der Taschencomputer (PDA) mit einem Empfänger für das Satellitennavigationssystem GPS ausgestattet und die Mobota-Software installiert sein. Der Minicomputer erfasst die gelaufenen oder gefahrene Strecke, misst die Zeit und überträgt die Daten auf das Internetportal. Das System ist gedacht für alle Bewegungssportarten im Freien, wie Radfahren, Joggen, Wandern, Inlinern, Skilanglauf oder Kanu- beziehungsweise Kajakfahren.

„Die Mitglieder können das Portal nutzen, um untereinander Erfahrungen zu bestimmten Trainingsstrecken oder ihrem Sport im Allgemeinen auszutauschen und gemeinsame sportliche Aktivitäten zu organisieren“, erläutert Wido Wirsam vom Fraunhofer FIT die Idee. Die Inhalte der Webseiten und die Benutzergruppen können im Stile des aktuellen Web-2.0-Trends von den Sportlergruppen, die sich gebildet haben, selbst verwaltet werden.

Die Nutzern können im Mobota-Portal die Daten aller Mitglieder einsehen. Diese werden zum einfacheren Vergleich optisch aufbereitet. Beispielsweise können Höhenprofile von Strecken visualisiert und automatisch Fahrer- oder Läufer-Rankings für gleiche Fahr- und Laufstrecken erstellt werden. Die Mitglieder können so ihre Trainingseinheiten besser vergleichen. Es entsteht ein virtueller Wettkampf, bei denen die Starter zu einem beliebigen Zeitpunkt antreten können.

Mobota sei aber auch als individueller Trainingscoach einsetzbar, mit dem der Sportler seine persönlichen Trainingspläne oder Freizeit-Routen organisieren kann, sagt Wirsam. Das System sei technisch ausgereift und erprobt. Aber es gibt das Portal bislang nur auf dem Rechner des Instituts. Die Forscher können Mobota nicht selbst betreiben, sie suchen daher nun einen Anwendungspartner, der das Mobota-Portal übernimmt und vermarktet.

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