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Intershop finanziell stabiler - Umsatz auf Vorjahresniveau

Nach den gravierenden Problemen der vergangenen Jahre hat sich die finanzielle Situation des Jenaer Software- Anbieters Intershop nach Ansicht von Vorstandschef Jürgen Schöttler stabilisiert.

dpa JENA. Nach den gravierenden Problemen der vergangenen Jahre hat sich die finanzielle Situation des Jenaer Software- Anbieters Intershop nach Ansicht von Vorstandschef Jürgen Schöttler stabilisiert.

„Wir sind nicht mehr in der Situation, dass uns Kunden fragen, wann geht euch das Geld aus“, sagte Schöttler am Freitag nach Vorlage der Zahlen für das erste Quartal 2005. Mit 4,4 Mill. Euro lag der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Allerdings haben sich die im Vergleich zu Serviceleistungen profitableren Erlöse aus dem Verkauf von Software-Lizenzen auf 1,3 Mill. Euro verdoppelt.

Der Nettoverlust wurde im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2004 auf 1,1 Mill. Euro mehr als halbiert. Nach Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung stiegen die frei verfügbaren liquiden Mittel von 1,6 Mill. auf 7,7 Mill. Euro per Ende März. Sie seien „hinreichend für das operative Geschäft“, sagte Schöttler. Die Intershop-Aktie legte an der Frankfurter Börse um rund acht Prozent auf 0,94 Euro zu.

Ziel des Vorstandes sei es, das einstige ostdeutsche Vorzeigeunternehmen so aufzustellen, „dass es eigenständig lebensfähig ist“. Eine Umsatz- und Ertragsprognose für 2005 gab Schöttler nicht ab. Die Umstrukturierung, die Hunderte von Arbeitsplätzen kostete, sei weitgehend abgeschlossen. Im Vertrieb würden wieder Mitarbeiter eingestellt. Derzeit hat Intershop als Spezialist für Programme für den Handel im Internet 220 Angestellte.

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