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Iran inhaftiert Online-Journalisten

In Iran ist nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ am vergangenen Montag innerhalb von zwei Monaten der fünfte Online-Journalist verhaftet worden.

dpa BERLIN. In Iran ist nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ am vergangenen Montag innerhalb von zwei Monaten der fünfte Online-Journalist verhaftet worden.

Aus Protest gegen diese Unterdrückung der Meinungsfreiheit fordern große Internet- Nachrichtenseiten Europas gemeinsam mit „Reporter ohne Grenzen“ die Freilassung der fünf Iraner.

„Wir erklären uns mit unseren iranischen Kollegen solidarisch. Sie wurden verhaftet, nur weil sie ihren Beruf ausgeübt haben“, erklärten die europäischen Medien. „Da das Internet eine grundlegende Informationsquelle ist, gehört der bedingungslose Schutz der Internet-Journalisten und Online-Publikationen zur Verteidigung der Meinungsfreiheit.“

Die fünf Journalisten arbeiteten für reformorientierte Internetzeitungen. Die iranische Regierung wirft ihnen vor, Propaganda gegen das Regime verbreitet, die nationale Sicherheit bedroht und zum Umsturz angestiftet zu haben. Im Juni 2005 finden im Iran Präsidentschaftswahlen statt.

In Deutschland unterstützen unter anderen spiegel.de, sueddeutsche.de und netzeitung.de den Aufruf von „Reporter ohne Grenzen“.

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