IT-Studie zeigt ungebrochenen Trend zur Standardisierung
Unternehmen geben wieder mehr für IT aus

Die Unternehmen wollen im laufenden Jahr wieder mehr Geld in die Verbesserung ihrer Computersysteme investieren. Das zeigt die am Montag auf der Cebit in Hannover vorgestellte IT-Studie 2004 des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. Sie basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter 315 IT-Chefs und Finanzchefs deutscher, österreichischer und Schweizer Unternehmen - der größten ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

HB HANNOVER. Die IT-Entscheider nutzen den Spielraum, den sie mit der Senkung der Betriebskosten erwirtschaftet haben, um die Entwicklungsausgaben zu steigern. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten sie im Durchschnitt drei Prozent höhere Entwicklungsausgaben bei ein Prozent niedrigeren Betriebskosten. Insgesamt sollen die IT-Ausgaben damit 2004 um rund zwei Prozent wachsen.

Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung von Vertrieb und Marketing. In diesen Abteilungen sind die Anwender nach Einschätzung der IT-Abteilungen am unzufriedensten mit der technischen Unterstützung. Deshalb stehen Anwendungen für den Vertrieb mit 18% Anteil im laufenden Jahr an die Spitze der Investitionsliste, gefolgt von Produktion und Logistik.

Insgesamt untermauert die Studie die Tendenz zur Standardisierung der Computersysteme. Zur ersten Priorität erklärten die IT-Verantwortlichen die Verbesserung der zentralen ERP-Software (Enterprise Resource Planning), gefolgt von Management-Informationssystemen. Das Top-Thema des Jahres 2003, Sicherheit, liegt 2004 nur noch an dritter Stelle. Von dieser Tendenz dürfte SAP, der führende Hersteller von ERP-Programmen, profitieren. Fast zwei Drittel der Befragten setzen schon heute SAP-Programme für die zentrale Unternehmensplanung ein und bei den Nutzern der neuesten SAP-Variante MySAP sowie deren Vorgänger R/3 ist die Veränderungsbereitschaft mit rund 15 % gering. Die Konkurrenten Oracle, Peoplesoft/J.D. und Microsoft sind mit einem Anteil von zusammengerechnet 10% weit abgeschlagen. Zugleich zeigen sich mehr als die Hälfte der Unternehmen, die ERP-Programme von keinem der vier großen Anbieter nutzen, zu Veränderungen bereit.

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