Jugendliche helfen bei der Verbreitung von Junk-Mails
Taschengeld durch Spam

Spam-Versender sind erfinderisch, wenn es darum geht, mit ihrem elektronischen Müll die Postfächer zu überfluten. Jetzt nutzen sie sogar das Wissen so genannter Script Kiddies, um ganze Netzwerke aus gehackten Computern in die eigenen Dienste zu stellen.

hiz DÜSSELDORF. Wie die Sicherheitsspezialisten von Messagelabs in ihrem Intelligence E-Mail Security Report berichten, nutzen Spam-Versender immer neue Wege zur Verbreitung ihres elektronischen Mülls. Die Fachleute beobachten verstärkt Allianzen mit Viren schreibenden Jungendlichen, den so genannten Script Kiddies. Diese verlegen sich immer mehr darauf, Computer mit Viren und Würmern zu verseuchen und sie zu so genannten Zombies zu machen. Diese Rechner reagieren dann auf das Kommando der Hacker. So entsteht ein Netzwerk aus tausenden von Rechnern, die mit Trojanern verseucht sind. Über das Internet erhalten diese gekidnappten Maschinen dann Befehle und Daten, genannt Bots, die sie ausführen.

Spam Versender zahlen den Script Kiddies großzügige Taschengelder, damit sie über diese Zombie-Rechner-Netzwerke millionenfach Junk-Mails in alle Welt versenden können. Die Experten vermuten, dass sich durch die Aussicht auf Profit die Motivation der Jugendlichen geändert hat. Durch das nackte Verbreiten ist kein Geld zu verdienen. Aber mit dem "kidnappen" fremder Computer ist fast risikolos ein höheres Taschengeld zu verdienen. Dabei ist nicht einmal besonders Wissen bei den jungen Virenschreibern notwendig. Im Netz sind Millionen ungeschützte Rechner erreichbar, die mittels Würmern infiziert werden können. Und die dazu notwendigen Softwarebausteine können über einschlägige Seiten aus dem Internet geladen werden.

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