Kampf gegen Kinderpornografie
EU will Jugendschutz im Internet fördern

Die Europäische Union will im Kampf gegen Kinderpornografie den Jugendschutz im Internet verstärken. Dafür sollen zunehmend einzelne nationale Initiativen miteinander verknüpft werden.

dpa MAINZ. „Gerade weil Landesgrenzen im Internet verschwimmen, gewinnt die Zusammenarbeit in europäischen Netzwerken eine zentrale Bedeutung.“ Das betonte der Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz, Manfred Helmes, am Donnerstag in Mainz bei der mit europäischen Experten besetzten Tagung „Grenzenlose Webvielfalt - Safer Internet im Europäischen Netzwerk“.

Laut LMK stößt immerhin fast jedes fünfte Kind in Europa beim Surfen im weltweiten Datennetz auf illegale oder jugendgefährdende Inhalte. Doch nur rund die Hälfte der Eltern gäben ihren Kindern wichtige Sicherheitsregeln zum Umgang mit den neuen Medien an die Hand. Als Beispiel für Jugendschutz-Initiativen im Internet nannte die LMK den TV-Spot „Wo ist Klaus?“ des deutschen Projektes „klicksafe“. Dieses wird von der LMK, der Landesanstalt für Medien (LfM) Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Zentrum für Medienkompetenz (ecmc) getragen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%