IT + Internet
Kanzler: Deutsche gehen zu selten ins Internet

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat die Deutschen zu einer stärkeren Nutzung des Internets und anderer moderner Technologien aufgerufen.

dpa BREMEN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat die Deutschen zu einer stärkeren Nutzung des Internets und anderer moderner Technologien aufgerufen. „Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt das Internet, rund 80 Prozent haben ein Handy - das ist noch zu wenig“, sagte er beim Jahreskongress der Internet-Initiative D21.

Andere Länder wie die skandinavischen Staaten seien besser - „und wir sollten uns anstrengen, zu den Besten zu gehören“, sagte Schröder. Ein Erfolg sei, dass inzwischen alle Schulen Zugang zum weltweiten Netz haben. Fortschritte gebe es auch an den Hochschulen.

Die Informations- und Kommunikationswirtschaft (IT) hat nach Ansicht von Schröder eine Schlüsselstellung für die Entwicklung Deutschlands in Europa. Mit 130 Mrd. Euro Umsatz im Jahr und 700 000 Beschäftigten sei die IT-Branche von zentraler Bedeutung für die deutsche Wirtschaft: „Wo Deutschland wirklich stark ist, stärker als alle anderen, das ist die Integration von alten und neuen Technologien.“ Alle Experten hielten in den nächsten Jahren weitere 10 000 neue Arbeitsplätze für möglich, sagte der Kanzler.

Der D21-Vorstandsvorsitzende Thomas Ganswindt forderte, die Akzeptanz von neuen Technologien zu steigern. „Das geht nicht, ohne den Menschen leicht verständlich aufzuzeigen, welchen Vorteil sie von den Neuerungen haben.“

Schröder vergab drei mit je 50 000 Euro dotierte Internetpreise für erfolgreiche Unternehmenslösungen. Sie gingen an das Düsseldorfer Softwarehaus Authentidate International (www.authentidate.de), an den Onlinereparaturservice w-support.com (www.w-support.com) in Hartmannsdorf (Sachsen) und an die Plattform für Geschäftskontakte Open Business Club (www.openbc.com) in Hamburg.

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