Kein Update verfügbar
Gefährliche Sicherheitslücke in Word

Vor einer neuen Sicherheitslücke im Textverarbeitungsprogramm Microsoft Word hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gewarnt. Betroffen seien die Word-Versionen der Programmpakete Office 2000 und Office XP. Ein Sicherheitsupdate zur Behebung der Schwachstelle gebe es bisher nicht.

HB BONN. Dem BSI zufolge kann die Sicherheitslücke von einem Angreifer ausgenutzt werden, um die vollständige Kontrolle über ungeschützte Computer zu übernehmen. Dafür reiche es aus, wenn der Angreifer dem Nutzer ein manipuliertes Word-Dokument zustelle und der Nutzer diese Datei öffne. Das präparierte Word-Dokument könne zum Beispiel ein Anhang in einer E-Mail sein oder könne sich auf einer Webseite im Internet befinden.

Wieder einmal folge die Attacke dem monatlichen Patch-Day von Microsoft, erklärte das BSI. Dabei habe der Softwarekonzern erst am Mittwoch teils längst bekannte Schwachstellen in Word geschlossen. Offensichtlich werde der „After-Patch-Day“ von Angreifern gezielt gewählt, weil dann erfahrungsgemäß vier Wochen Zeit bleibe, um ungeschützte Systeme zu attackieren. Das BSI bekräftigte seine Warnung vor Dokumenten unbekannter Herkunft. Computernutzer sollten Dokumente und andere Dateien nur öffnen, wenn sie aus vertrauenswürdiger Quelle stammten.

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