Klimasimulation in optischen Netzen
Mit Viola schneller simulieren

Die Vernetzung von Wissenschaftsstandorten durch Glasfasertechnologie soll helfen, komplexe Simulationsrechnungen schneller durchführen zu können.

hiz DÜSSELDORF. Das Projekt Viola soll den Datenaustausch über das Deutsche Forschungsnetz (DFN) in Höchstgeschwindigkeit gestatten. Erreicht werden soll das durch optische Netzwerktechniken. Durch engere Vernetzung können Computerressourcen besser für Wissenschaftler zugängig gemacht werden.

Im DFN sind vor allem Forschungseinrichtungen vertreten. Die Wissenschaftler sollen zukünftig in den optischen Netzen beispielsweise schnell und problemlos Klimaentwicklungen simulieren können. Das DFN entwickelt bereits Anwendungen für die nächste Generation des Internets. Ziel ist eine Vernetzung der Rechner von Wirtschafts- und Forschungseinrichtungen auf Gigabit-Ethernet Basis, um weltweit auf Supercomputer, wissenschaftliche Daten und Großgeräte wie Teilchenbeschleuniger zugreifen zu können.

Das drei Jahre laufende Projekt Viola (Vertically Integrated Optical Testbed for Large Applications) soll komplexe Anwendungen in einem optischen Netz erproben. Dabei konzentrieren sich die Wissenschaftler auf das Thema dynamische Bandbreitensteuerung. In einer betriebsnahen Umgebung soll getestet werden, wie stabil und leistungsfähig optische Netze sein können. Die optische Netzwerktechnik Surpass hiT von Siemens soll hierbei alle notwendigen Kapazitäten und Services in optischen Netzwerken bereitstellen, die für den reibungslosen und sicheren Transport immer größerer Datenmengen notwendig sind.

Im Viola-Projekt sind Konsortialpartner wie die Fraunhofer Gesellschaft, die RWTH Aachen und Siemens sowie T-Systems International aktiv beteiligt Das Bundesforschungsministerium (BMBF) unterstützt Viola mit zehn Millionen Euro.

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