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Standortkampagne zeichnet Zuse-Museum in Hünfeld aus

Das Konrad-Zuse-Museum im osthessischen Hünfeld ist als einer der 365 Orte der Standortkampagne „Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Das Museum dokumentiert Leben und Werk des Erfinders des ersten programmgesteuerten Computers.

dpa/lhe HüNFELD. Das Konrad-Zuse-Museum im osthessischen Hünfeld ist als einer der 365 Orte der Standortkampagne „Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Das Museum dokumentiert Leben und Werk des Erfinders des ersten programmgesteuerten Computers.

Die Auszeichnung sei nicht nur eine Würdigung der musealen Arbeit, sondern auch des Lebenswerks des Computerpioniers Konrad Zuse, sagte Museumsleiter Rigobert Guthmüller. Zuse wird den Besuchern nicht nur als Tüftler, sondern auch als Künstler vorgestellt.

Konrad Zuse, der 1995 in Hünfeld starb, gilt als Erfinder des Computers. 1941 baute er den ersten funktionierenden Digitalrechner. Der Z3 - Zuse benannte die Rechner fortlaufend - war der erste funktionsfähige, programmierbare Rechner mit so genannten binären Gleitkommazahlen und Boulescher Logik. Dies ist noch immer die grundlegende Technik in jedem Prozessor. Mit seinem „Plankalkül“ entwarf er zudem die erste universelle Programmiersprache der Welt.

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