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Kongressmesse zum Thema E-Learning

Mit rund 300 Teilnehmern hat am Donnerstag die Kongressmesse „Campus Innovation“ an der Universität Hamburg begonnen. Unter dem Motto „Digitale Dimensionen“ präsentieren die Hamburger Hochschulen 40 erfolgreiche Projekte aus dem Bereich E- Learning.

dpa HAMBURG. Mit rund 300 Teilnehmern hat am Donnerstag die Kongressmesse „Campus Innovation“ an der Universität Hamburg begonnen. Unter dem Motto „Digitale Dimensionen“ präsentieren die Hamburger Hochschulen 40 erfolgreiche Projekte aus dem Bereich E- Learning.

60 Referenten stellen in Vorträgen und Workshops den Einsatz digitaler Technologie an der Hochschule vor. Veranstalter ist das Multimediakontor Hamburg (MMK), ein Gemeinschaftsunternehmen der Hamburger Hochschulen.

Einen Schwerpunkt setzen die Veranstalter der „Campus Innovation“ auf die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen: „Unsere zentrale Frage in diesem Jahr ist: Wie können Hochschulen effizienter werden?“, sagte Ulrich Schmid, Geschäftsführer des MMK, zur Eröffnung des Kongresses. Nach den Worten von Schmid fehlt an vielen Hochschulen bisher ein einheitliches Konzept: „Optimal ist es, wenn die Studenten sich im Internet an der Universität einschreiben, Lernunterlagen dort finden, dann ihre Prüfungsanmeldungen dort erledigen und ihre Noten dort erfahren“.

Der Präsident der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften, Prof. Michael Stawicki, erläuterte die Notwendigkeit eines solchen Konzeptes: „Wer sich jetzt neu einschreibt, ist bereits mit Google aufgewachsen; er erwartet von seiner Hochschule eine digitale Lernumgebung“, erklärte er. Im Wettbewerb der Hochschulen könnten E-Learning-Angebote zu entscheidenden Faktoren werden, auch ließen sich mit ihnen große Einsparpotenziale in der Verwaltung realisieren.

Wie die Realität in der deutschen Hochschullandschaft aussieht, zeigte Referent Allan J. Christensen von der dänischen Unternehmensberatung Ramboll Management anhand einer Studie: Ein Viertel der deutschen Hochschulen stünden E-Learning-Angeboten skeptisch gegenüber. Zudem fehle es an Strategien für einheitliche Konzepte. Was bisher existiere, sei oft die Arbeit von Enthusiasten in einzelnen Fachbereichen. Ulrich Schmid prognostizierte, mit der Umsetzung solcher einheitlicher Konzeptionen werde der Begriff E- Learning verschwinden: „Es wird einfach zum Studium dazugehören und nicht mehr eigens erwähnt werden“, meinte er.

Die E-Learning Messe findet nach 2003 bereits das zweite Mal statt und läuft noch bis zum Freitagabend.

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