Konkurrenz für Google
Neue Suchmaschine setzt auf Nutzer-Hilfe

Die neue Suchmaschine „Xibben“ will einen ganz eigenen Weg durch den unübersichtlichen Informationsdschungel des Internets bahnen. Dank tätiger Hilfe der Nutzer sollen unbrauchbare Suchergebnisse in dem neuen System keine Chance haben.

HB DÜSSELDORF. Konkurrenz für Google und Co: Die neue Suchmaschine „Xibben“ soll im unübersichtlichen Informationsdschungel des Internets die Spreu vom Weizen trennen - mit tätiger Hilfe ihrer Nutzer. Nach Vorstellung der Anbieter aus Düsseldorf sollen unbrauchbare Suchergebnisse auf dem neuen System keine Chance haben. Zu jedem erdenklichen Suchbegriff liefere Xibben eine Top-Ten-Liste der besten Treffer.

Voraussetzung dafür ist, dass die Nutzer selbst interessante Adressen in die Suchmaschine einstellen und vorhandene Einträge per Mausklick bewerten. Jeder kostenlos registrierte Nutzer kann eine Themenrubrik einrichten. Jeder Link im Internet kann einer oder mehreren Rubriken zugeordnet werden. Zum Start bietet Xibben etwa 15 000 Empfehlungen in über 1 000 Rubriken. Der künftige Erfolg dürfte freilich sehr stark von der Resonanz der Internetnutzer abhängen.

Alle Rubriken funktionieren wie Link-Portale und sind rund um den Globus vom Computer und Handy im Internet jederzeit abrufbar - ohne spezielle Software. Xibben-Geschäftsführer Peter Bürger betonte, bei Xibben könne jeder Nutzer mit ein paar Klicks seine eigene weltweite Community schaffen. Die Xibben-Portale eröffneten völlig neue Möglichkeiten nicht nur für den privaten Bereich, sondern auch für den professionellen Einsatz.

Zusätzlich können Nutzer von Xibben ihre persönlichen Internet-Lesezeichen sammeln, ordnen und jederzeit weltweit abrufen. „Xibben ist eine innovative Kreuzung aus Suchmaschine, Social Bookmarking-Plattform, Linkmanager und Newsportal in einem angereichert um viele weitere Funktionen aus dem Web 2.0-Genpool“, sagte Burger.

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