Konzern legt neues Abfindungsprogramm für die Mitarbeiter auf
Telekom muss 2005 auf Rotstift verzichten

Die Deutsche Telekom hat ihr Sparziel bei den Personalkosten voraussichtlich knapp verfehlt: Um gut 400 Mill. Euro pro Jahr werden die Ausgaben nach Schätzungen von Analysten niedriger ausfallen - ursprünglich waren nach Angaben aus Unternehmenskreisen 500 Mill. Euro geplant gewesen.

slo HANNOVER. Hintergrund der Ersparnis ist das Tarifangebot des Konzerns, dem die Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag wohl zustimmen wird. Offiziell wollte sich die Telekom zu den Zahlen nicht äußern: Man müsse dies noch berechnen, sagte ein Sprecher.

Die Gewerkschaft hat sich vor allen in diesen Punkten durchgesetzt: Bis Ende 2008 wird die Telekom auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Hinzu kommt: Gemäß dem voraussichtlichen Tarifabschluss wird der Konzern 2005 ganz und gar von Einschnitten beim Personal absehen - damit ist auch die weitere Verlagerung von Mitarbeitern in die konzerneigene Beschäftigungsagentur ausgeschlossen. Nur die Rotstiftaktionen, die schon geplant sind, dürfen beendet werden. Was darüber hinaus geht, kann die Telekom erst 2006 wieder angehen.

Analysten bewerten dies als eine erhebliche Einschränkung, die aber durch eine eher verhaltene Tariferhöhung von 2,7 % ab 2005 und Gehaltskürzungen ausgeglichen wird: Die Gehälter von 70 000 Angestellten werden um 6,5 % sinken - bei einer Wochenarbeitszeit, die von 38 auf 34 Stunden reduziert wird. In dem Punkt haben sich Verdi und die Telekom auf einen Kompromiss geeinigt, denn einen teilweisen Lohnausgleich hatte der Konzern erst abgelehnt.

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