Konzern will bei Funketiketten Marktführer werden
Siemens gibt bei RFID Gas

Der Technologiekonzern Siemens strebt im Geschäft mit Funketiketten (RFID) die weltweite Spitzenposition an.

dpa MüNCHEN. „Wir wollen Marktführer werden“, sagte der Leiter des Geschäfts mit Informationstechnik-Lösungen des Konzernbereichs Siemens Business Services (SBS), Winfried Holz, der Finanznachrichten-Agentur dpa-AFX in München am Rande einer Tagung. „Derzeit sind wir einer der führenden Player, was die Zahl der Projekte und des Geschäftsvolumens angeht.“

RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht auf kurzer Entfernung die automatische Erkennung einzelner Objekte per Funk. Auf den winzigen Chips können Informationen gespeichert und berührungslos abgelesen werden. Anwendungsfelder sind unter anderem die Bereiche Warenlager, Logistik, Transport, Produktion und Medizin, aber auch biometrische Pässe. Derzeit steckt die Funketiketten-Technologie laut Experten noch in den Kinderschuhen.

Siemens setzt laut RFID-Direktor Markus Kehrwald auf Kooperationen. „Partnerschaften sind für uns ganz wichtig - wir können und wollen nicht immer alles allein machen“, sagte Kehrwald. Siemens habe Hardware-, Software- sowie System-Partner, beispielsweise die Softwareanbieter SAP und Microsoft sowie die Chiphersteller Intel oder Infineon. Als Wettbewerber im Geschäft rund um die Funketiketten nennt er IBM oder Accenture. Das RFID-Thema sei „Chefsache im Zentralvorstand“.

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