Kooperation mit Samsung
B&O stellt Handy-Welt auf den Kopf

Die dänische Edel-Elektronik-Schmiede Bang & Olufsen hat in Kooperation mit Samsung ein eigenes Mobiltelefon vorgestellt, das sich jenseits des gängigen Handy-Einerleis bewegt.

leo DÜSSELDORF. Wer bereit ist, für ein Mobiltelefon gut 1000 Euro auszugeben, bekommt mit dem "Serene" ein einzigartiges Gerät, denn beim B&O-Phone ist fast alles anders. Hier stehen Design und intuitive Bedienung im Vordergrund. Trotzdem fehlen auch technische Finessen nicht - sie sind eben nur dezent verpackt.

Bislang hatte B&O auf dem Mobilfunkmarkt wenig zu melden. Meist wurden bestehende Geräte nur optisch aufgepeppt. Nun setzen die Dänen zusammen mit dem Partner Samsung aus Korea auf ein komplett neu entwickeltes Handy, das noch im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen soll.

Seit Anfang 2004 haben beide Hersteller an der Umsetzung des "Serene" gearbeitet. "Unser Ziel war es, ein exklusives Produkt zu entwickeln, das Qualität und Komfort zum Ausdruck bringt. Die Stimmigkeit mit anderen Produkten von Bang & Olufsen spiegelt sich unter anderem im Design und der einfachen Handhabung wider", erklärt Torben Ballegard Sørensen, Vorstandschef von Bang Olufsen.

Augenfälligste Merkmale des matt-schwarzen Klapp-Telefons aus Aluminium sind die kreisrund angeordneten Tasten sowie das breite Display, welches entgegen der Norm unterhalb der Tastatur ist. Dreht man den Bildschirm nach oben, stehen die Zahlen auf dem Kopf. In der Mitte der Wählscheibe ist ein Navigations-Rad zur Bedienung der Grundfunktionen eingelassen. Der iPod von Apple lässt grüßen.

In der mitgelieferten dreieckigen Ladeschale - ebenfalls aus Aluminium - mutiert das 110 Gramm wiegende "Serene" quasi zum Mini-Notebook, denn das Telefon wird umgedreht in die Station gestellt. Dann liegt das Display oben und die Tastatur unten.

Die Konzentration auf das Wesentliche soll sich Samsung zufolge in der Anzahl der Features widerspiegeln: Das im Gegensatz zur Konkurrenz breit- und nicht hochformatige Display bietet laut Hersteller ein gestochen scharfes Bild mit stattlichen 76 800 Pixeln und 262 000 Farben. WAP, GPRS, Bluetooth, sowie E-Mail und rudimentäre Organiser-Funktionen sind selbstverständlich an Bord. Dank Triband-Technik funkt "Serene" zudem in den USA. Der Akku soll 250 Stunden im Standby-Modus und drei Stunden Dauergespräch durchhalten. Die polyphonen Klingeltöne wurden speziell fürs "Serene" komponiert. Allein die Kamera ist mit 0,3 Megapixeln etwas schwach auf der Brust. Auch fehlt ein Musik-Player.

Optionales Zubehör wie eine Leder-Handy-Tasche von Louis Vuitton sowie eine zusätzliche Docking-Station, über welche die Daten des Handys mit anderen B&O-Telefonen synchronisiert werden können, runden das exklusive Paket ab.

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