Kopierschutz nicht knacken!
So brennen Sie Musik-CDs legal

Bevor Musik-CDs kopiert werden, sollte man sich tunlichst über die gesetzliche Bestimmungen informieren. Eines vorweg: Eventuell installierte Kopierschutz-Mechanismen dürfen auf keinen Fall umgangen werden.

HB BERLIN. Wer zu Hause eine CD kopiert, hat für den Kauf des Brenners bereits eine Pauschale bezahlt, die über Verwertungsgesellschaften an die Urheber weitergeleitet wird. Unbegrenztes Kopieren ist dennoch nicht erlaubt. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) gibt eine Hinweis zum legalen Brennen:

  • Einige wenige Kopien sind unproblematisch:

    Wer seinen Freunden einen Musik-Mix brennen will, darf das auch nach dem neuen Urheberrecht tun. Allerdings ist nur eine geringe Anzahl von Kopien für den privaten Bedarf zulässig. Voraussetzung ist, dass man sich die Originale legal besorgt hat.
  • Kopierschutz darf nicht umgangen werden:

    Originale, die einen Kopierschutz enthalten, dürfen nur analog kopiert werden, zum Beispiel von der CD auf die Kassette. Ein übliches CD-Brennprogramm erkennt den Kopierschutz und macht den Benutzer darauf aufmerksam, dass der Inhalt nicht auf eine andere CD kopiert werden darf. Wer diesen Schutz bewusst umgeht, macht sich strafbar.
  • Vorsicht bei kostenlosen Downloads:

    Bei legalen Musik-Websites ist der Download meist kostenpflichtig. Steht Musik gratis zur Verfügung, sollte man lieber die Finger davon lassen.
  • Illegale Vorlagen nicht weiter kopieren:

    Wer eine offensichtlich unrechtmäßig erstellte Kopie vervielfältigt, verstößt gegen das Gesetz.
  • Nutzung kostenpflichtiger Online-Portale:

    Um Musik legal herunterzuladen, gibt es zahlreiche Angebote im Netz. Die Titel werden gegen Bezahlung angeboten und können auf dem eigenen PC gespeichert und angehört werden.
  • Eigene Internet-Seiten:

    Wer Urlaubsfilme mit Musik untermalen möchte, muss sich an die GEMA wenden und die Rechte erwerben. Das gilt auch für selbst produzierte Beiträge ("Podcasts"), die man im Netz herunterladen kann. Hier sollte man sich über die urheberrechtliche Lage informieren, ebenso etwa bei Landkartenausschnitten.
  • Software darf nicht kopiert werden:

    Beim Kopieren von PC-Programmen für den Privatgebrauch gibt es keine Ausnahmen. Die Hersteller weisen in den Nutzungsbedingen darauf hin und gehen verstärkt gegen Raubkopien vor.
  • Mitbringen von CDs und DVDs aus dem Urlaub:

    Bei sehr günstigen Angeboten ist Misstrauen angebracht. Dabei kann es sich um täuschend echt wirkende Raubkopien handeln, die der Zoll ersatzlos beschlagnahmen darf.
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