Kriminalität
FBI veröffentlicht Kunstraubliste im Internet

Das US-Bundeskriminalamt hat die Bilder von tausenden weltweit gestohlener Kunstwerke ins Internet gestellt. Die Dokumentation der gestohlenen Bilder und Kunstwerke stammt aus den zehn wichtigsten, ungeklärten Kunstdiebstählen der letzten Jahre, berichtete der Sender „ABC News“ am Mittwoch.

dpa WASHINGTON. Nach Plünderungen von Museen und in Ausgrabungsstätten im Irak war dem FBI zufolge 2003 eine achtköpfige FBI-Einheit für Kunstdiebstahl gegründet worden, die von zwei Staatsanwälten unterstützt wird. Neben den vielen tausend irakischen Artefakten sind auch beispielsweise das Bild „Der Schrei“ des norwegischen Malers Edvard Munch sowie Gemälde von Vincent van Gogh, Leonardo Davinci und Paul Cézanne aufgelistet.

Das FBI hofft, mit Hilfe der Veröffentlichung Hinweise auf die gestohlenen Kunstgegenstände zu bekommen. Hinweise können auf der Seite hinterlassen werden. Den Wert der Beute schätzt die Spezialeinheit laut FBI-Angaben auf rund 600 Mill. Dollar (513 Mill. Euro). Kunstdiebstähle in aller Welt verursachen laut der FBI-website jährlich einen Schaden von rund sechs Mrd. Dollar.

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