Kritik an Ausstattung des Kooperationsprodukts mit Motorola
Wird das Apple-Handy zur „Zitrone“?

Daren Siddall ist nicht wirklich vom iTunes-Handy Motorola "Rokr" überzeugt. "Es sieht aus wie Dutzende andere Handys auch, die heute schon Musik abspielen können", sagt der Gartner-Analyst. Vom Flair des legendären iPod keine Spur.

HB DÜSSELDORF. Aber dass das Rokr trotzdem ein Meilenstein für die Branche ist, das steht für ihn außer Frage. "Für die Geräteklasse der Multimediahandys wird viel davon abhängen, ob Apple und Motorola die Konsumenten davon überzeugen können, dass ein Mobiltelefon wirklich ein gut Musikplayer ist, ohne den Zweck als Kommunikationsmittel zu verlieren", sagt Siddall.

Irgendwie sieht es derzeit nicht danach aus. Auch die Mobilfunkbetreiber lassen sich Zeit. Für den Deutschlandstart steht keiner der großen Netzbetreiber auf der Liste. Sie subventionieren den Kauf neuer Mobiltelefone, wenn langlaufende Verträge geschlossen werden oder ein gutes Geschäft winkt.

Das scheint nicht in Sicht. "Wir schauen uns das Gerät an", heißt es etwa bei Vodafone auf Anfrage. Vodafone bietet selber Musik zum Download an. Bei Motorola sagt man, es "finden Gespräche mit Providern statt".

Das Zögern ist nicht verwunderlich, sagt Gartner-Mann Siddall, "ich sehe nicht, wie Mobilfunkbetreiber wirklich profitieren könnten". Die Musik müssten die Mobilfunkkunden bei Apple kaufen. Ein Download über ein Mobilfunknetz - was Umsatz für Vodafone & Co bedeuten würde - ist nicht vorgesehen. Das Rokr nutzt den Computer als Musiktankstelle.

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