Kunst
"Klimtpixel"-Webseite soll Gemälde in Wien halten

Die erfolgreiche Idee des britischen Internet-Millionärs Alex Tew soll in Österreich dazu beitragen, fünf wertvolle Gemälde des Jugendstil-Malers Gustav Klimt in Wien zu behalten.

dpa WIEN. Die erfolgreiche Idee des britischen Internet-Millionärs Alex Tew soll in Österreich dazu beitragen, fünf wertvolle Gemälde des Jugendstil-Malers Gustav Klimt in Wien zu behalten.

Die Bilder, die als NS-Raubkunst an die Österreichische Galerie im Belvedere gingen und nach einem Gerichtsurteil nun an die rechtmäßigen Erben in Amerika zurückgegeben werden müssen, gelten in Wien als Inbegriff für den Jugendstil und sind Hauptattraktion des Museums.

Nach dem Vorbild der „Million Dollar Homepage“ hat nun der Wiener Philipp Guttmann eine Web-Seite unter dem Namen „Klimtpixel“ eingerichtet. Spendenwillige werden aufgerufen, Bildpunkte zu kaufen. Der eingegangene Betrag soll auf ein Spendenkonto fließen, das zum Ankauf zumindest eines der Gemälde beitragen soll, wie Initiator Guttmann der Nachrichtenagentur APA am Dienstag in Wien mitteilte. Wie hoch der Preis für ein Pixel sein soll, ist noch unklar. Der Wert für die fünf Gemälde wird auf insgesamt rund 200 Mill. Euro geschätzt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%