Kurz-Porträt
David Duffield: Steckbrief des Peoplesoft-Chefs

1987 gründete David A. Duffield das Software-Unternehmen und stand bis 1999 sogar an der Konzernspitze. 2004 trat er erneut ins Unternehmen ein und führt seit dieser Zeit einen harten Kampf gegen Oracle.

Der Manager: Zusammen mit Ken Morris gründete David A. Duffield 1987 das Softwareunternehmen Peoplesoft. Duffield wurde Chairman of the Board. Von 1987 bis 1999 war er auch Konzernchef. Im Oktober 2004 kehrte er – 64-jährig – in diese Position zurück, nachdem Konzernchef Craig Conway entlassen wurde. Duffield übernahm auch den Kampf gegen Oracle.

Das Unternehmen: 1992 geht Peoplesoft an die Börse. Anfang der 90er Jahre gehört die Firma zu den am schnellsten wachsenden US-Unternehmen. Der Konzern bietet Software für das Management von Personal, Finanzen, Lieferketten und Produktion. 2001 überschreitet der Umsatz die Zwei- Milliarden-Grenze. Ende 2003 hatte Peoplesoft 11 900 Kunden in 150 Ländern.

Die Abwehr: Um eine Übernahme zu verhindern, hat das Board „Giftpillen“ genehmigt. So darf Peoplesoft neue Aktien ausgeben – der Anteil von Oracle würde dann wieder sinken. Außerdem garantiert der Konzern den Kunden, dass sie ein Mehrfaches des Kaufpreises für die Software erstattet bekommen, sollte Peoplesoft innerhalb eines bestimmten Zeitraumes übernommen werden.

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