Wer Twitter nicht aktiv benutzt, für den ist das Phänomen schwer zu fassen: Was soll so faszinierend daran sein, 140 Zeichen kurze Nachrichten darüber zu lesen, was andere gerade tun? Forscher aus Südkorea haben sich Twitter nun wissenschaftlich angenommen – und räumen dabei mit weit verbreiteten Mythen über das Medium auf.

Kommentare

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  • Danke, endlich weiss ich, was das ist. Von den jungen Leute die ich kenne und die twittern konnte ich nur erfahren.....naja das ist wenn man....aehm....

    bei Voegeln hat twittern eine Nachrichtenfunktion: ein Vogel, der in einem baum sitzt, kann nicht gesehen werden. Also gibt er Rufe von sich: hier bin ich, dies will ich, da kommt ein Feind...etc.

    beim menschlichen Twittern ist das wie in einer Grossfamilien: alle reden durcheinander. Jeder will was loswerden. Entweder einfach nur so oder um eine Reaktion zu erreichen. Da ist es dann ja auch so, dass einer was sagt, haeufig hoert es keiner, Nichts passiert. Oder einer sagt was, andere greifen es auf und es kann was passieren. Jedenfalls hat der, der was sagt, sich ausgedrueckt und damit einen Emotiontsrueckstau vermieden.

    Kann gezielt missbraucht werden.

    Euer
    Rainer

  • OK, vermutlich eh nur Getrolle desjenigen, der nicht verstehen will und der die Komplexität der Umwelt via "brauch ich nicht, ergo taugt nix" reduziert, aber: "Der Wahrheitsgehalt ist nicht überprüfbar" -- das ist er _nie_. Reputationserwerb und ähnliche Mechanismen sind bei Twitter natürlich genauso möglich. Wo soll der Unterschied sein, wenn "tagesschau" etwas twittert und wenn "tagesschau.de" (WWW) etwas publiziert, was den "Wahrheitsgehalt" angeht?

  • Ohne diesen Artikel zu lesen, ausser die ca. ersten 140 zeichen, sehen sie sich die hier im Hb befindlichen Premiumberichte an und schreiben einen Kommentar dazu. Das ist dann ungefähr so wie Twittern.
    Die Autoren der Premiumkommentare können dann selber herausfinden ob der Kommentar zum nichtgelesenen Artikel passt.

  • Der Nutzen von Twitter wird in diesem beitrag nicht herausgearbeitet. Wahrscheinlich weil er nicht vorhanden ist. Wiederholt wird was gefällt oder schockiert. Der Wahrheitsgehalt ist nicht überprüfbar, Manipulationen wahrscheinlich. Eine Modeerscheinung, die in 5 Jahren höchstwahrscheinlich in Vergessenheit gerät.

  • "Mem" hab ich eigentlich außer auf der (schlechten) deutschen Wikipedia-Seite dazu noch nirgendwo gelesen.

    Eigentlich sagt man auch eher im Singular "meme" und meint aber weniger den generellen (Twitter-)buzz, sondern verwendet den begriff spezifisch für lustige Sachen, wie auf knowyourmeme.com dokumentiert.

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