Lautsprechertechnik
Satter Klang aus schlanken Boxen

Neue Lautsprechertechnologien helfen Musikern, mit weniger Aufwand in Konzerten ein natürliches Musikerlebnis zu vermitteln. Nicht selten müssen LKW-weise Lautsprecher und Verstärker transportiert werden. Selbst bei kleinen Auftritten in Clubs oder bei Firmenveranstaltungen schleppen die Musiker mehr Beschallungstechnik mit als Instrumente.

DÜSSELDORF. Firmen wie Carlsbro und vor allem der Audiopionier Bose haben mit neuen Konzepten die Probleme gelöst, die bei der Beschallung auftreten. Während Carlsbro die Lautsprecher flacher baut, stellt Bose hinter jeden Musiker eine spezielle Lautsprechersäule, die sein Instrument nicht nur für das Publikum, sondern auch für ihn hörbar macht.

An dem Prinzip der Verstärkungen akustischer Signale hat sich bis heute nicht viel verändert. Instrumente und Gesang werden direkt oder über Mikrofon in die so genannten Beschallungsanlagen geleitet. Das darin verstärkte Signal wird mittels der Lautsprecher wiedergegeben und kann so auch größere Zuschauerscharen beschallen. Auf Konzerten, Theatervorstellungen oder in Discos wird die Musik über eine Vielzahl verschiedener Lautsprecher übertragen. Auf großen Konzerten werden oftmals 40 und mehr Lautsprecher eingesetzt. Auf Bühnen werden die Lautsprecher zu Türmen miteinander verbunden. Dabei handelt es sich um elektrodynamische Lautsprecher mit feststehendem (Hufeisen-)Magnet, beweglicher Schwingspule und beweglicher Membran.

Diese elektromagnetischen Lautsprecher sind jedoch schwer und unhandlich. Daher suchen die Hersteller schon seit langem nach neuen Wegen zur Schallerzeugung. Die flachen Lautsprecher, die heute zum Beispiel von Carlsbro angeboten werden, sind wesentlich platzsparender und leichter. Bei den neuen Boxen ist die Membrane nicht konisch, sondern plan. Möglich wird dies durch den Einsatz spezieller Kunststoffe, die weniger wiegen und trotzdem einen natürlichen Klang vermitteln. Die Schallerzeugung erfolgt aber wie beim konventionellen Lautsprecher mit Spule und Magnet.

Bose-Ingenieure sind einen Schritt weiter gegangen: Sie haben ihr System nicht nur für die Zuhörer optimiert, sondern auch für die Musiker. Diese geben oft auf der Bühne alles, spielen sich die Seele aus dem Leib und danach fragen sie als erstes: "Wie haben wir uns angehört?". Denn bei den herkömmlichen Beschallungssystemen können die Musiker nur ihren eigenen Sound aus speziellen Verstärkern hören. Vom Publikum und von ihren Bandkollegen sind sie abgeschnitten.

Seite 1:

Satter Klang aus schlanken Boxen

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%