LCD- oder Plasma-Fernseher gefragt
Im TV-Geschäft ist von Konsumflaute keine Spur

Einer Studie zufolge planen knapp sechs Millionen Deutsche in den kommenden zwölf Monaten den Kauf eines neuen Fernsehers - von Konsumflaute ist hier also keine Spur. Die Hersteller sehen dabei besonders die Nachfrage nach flachen Geräten weiter rapide steigen.

HB HAMBURG. Rund die Hälfte der potenziellen Käufer (3,2 Millionen) will sich sogar einen technisch anspruchsvollen LCD- oder Plasma-Fernseher zulegen. Das ergab die Studie "Trends der IFA 2005", die das Magazin "Stern" am Donnerstag zum Start der Internationalen Funkausstellung in Berlin veröffentlichte. Für die repräsentative Studie wurden 2000 Personen ab 14 Jahre befragt. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Hamburger Marktforschungsinstitut Ipsos.

Die Konsumenten wurden auch nach der Bekanntheit und Kaufbereitschaft bezüglich 20 Fernsehgeräteherstellern gefragt. Bekannteste Marke im Bereich TV-Geräte ist demnach Philips, es folgen die Marken Grundig, Sony, Panasonic, Loewe, Sharp und Samsung.

Die Studie zeigt, dass der Computer von vielen schon als eine Art Multimedia-Player fürs Wohnzimmer genutzt wird: Rund vier Mill. der insgesamt 31,6 Mill. Computerbesitzer spielen Musikdateien vom Rechner über die Hi-Fi-Anlage ab und bei 2,6 Mill. Nutzern flimmern Filme vom Computer auf den Fernseher.

Sharp baut auf Flachbilder

Der Markt für Flachbild-Fernseher entwickelt sich dynamischer als je zuvor. Die flachen Geräte hätten längst den Weg aus den Hochglanz-Zeitschriften in die realen Wohnzimmer beschritten, sagte Frank Bolten, Geschäftsführer von Sharp am Donnerstag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA), in Berlin. Die Funkausstellung gebe dem Markt noch einen weiteren Schub. In diesem Jahr werde ein Fünftel aller in Deutschland verkauften TV-Geräte Fernseher mit flachem Flüssigkristall-Bildschirm (LCD) sein.

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