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Lenovo tritt ab Mai in Deutschland an

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo bereitet einen zügigen Markteintritt in Deutschland vor. „Nach jetzigem Stand können wir zum 1. Mai starten.

dpa HAMBURG. Der chinesische PC-Hersteller Lenovo bereitet einen zügigen Markteintritt in Deutschland vor. „Nach jetzigem Stand können wir zum 1. Mai starten. Deutschland würde damit weltweit zu den ersten Ländern gehören“, sagte Marc Fischer, Chef der PC-Sparte von IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz der „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe). „Der Projektplan ist sehr ehrgeizig.“

Lenovo hatte mit dem Kauf der PC-Sparte von IBM das Recht auf die Marke Thinkpad und andere verwandte Marken erworben. Den Schriftzug „IBM“ dürfen die Geräte noch mindestens fünf Jahre tragen. Lenovo will die kommenden zehn bis 19 Monate dazu nutzen, daneben auch seine eigene Marke global zu positionieren.

Bis zum endgültigen Starttermin für das Deutschlandgeschäft müssten allerdings noch einige offene Fragen geklärt werden. Fischer rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die neue Organisation zwischen 95 und 125 Mitarbeiter umfasst - je nachdem, welche administrativen Funktionen IBM als Dienstleister weiter für Lenovo erledigt. Fischer setzt darauf, als Teil des chinesischen Konzerns schlagkräftiger zu werden. „Wir können schneller und aggressiver am Markt agieren“, sagte Fischer. Es gehe darum, bestimmte Prozesse zu durchforsten und Ballast abzuwerfen.

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