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Libanesische Oger Telecom gewinnt Bieterschlacht um Türk Telekom

Eine Bieterschlacht um die Mehrheit am türkischen Telekomkonzern Türk Telekom hat am Freitag ein Konsortium unter Führung der libanesischen Oger Telecom mit dem Höchstgebot von 6,55 Mrd. Dollar (5,47 Mrd Euro) für sich entschieden.

dpa ANKARA. Eine Bieterschlacht um die Mehrheit am türkischen Telekomkonzern Türk Telekom hat am Freitag ein Konsortium unter Führung der libanesischen Oger Telecom mit dem Höchstgebot von 6,55 Mrd. Dollar (5,47 Mrd Euro) für sich entschieden.

Der arabische Telekomkonzern Emirates Telecommunications, der zuletzt 6,5 Mrd. Dollar geboten hatte, stieg in der siebten Runde aus. Das Bieterverfahren war mit einem Ausgangspreis von 5,9 Mrd. Dollar eröffnet worden.

Mit dem Höchstgebot von Oger Telecom, die sich im Besitz der Familie des ermordeten libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri befindet, sei das Ausschreibungsverfahren „technisch“ abgeschlossen, teilte die türkische Privatisierungsbehörde in Ankara mit. Türk Telekom ist mit 19 Mill. Festnetzabonnenten und knapp 56 000 Mitarbeitern der führende türkische Telekomkonzern. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr 9,6 Mrd. Lira (rund 5,5 Mrd Euro).

Für den 55-Prozent-Blockverkauf hatten sich ursprünglich 13 Wettbewerber interessiert, fünf aus der Türkei und acht aus dem Ausland. Ausgestiegen waren unter anderem die belgische Belgacom und die spanische Telefonica. Die Deutsche Telekom hatte nach türkischen Angaben zwar Ausschreibungsunterlagen angefordert, am weiteren Verfahren aber nicht teilgenommen.

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