Lifecycle Management
Planung komplexer Entwicklungsprojekte

In den meisten Haushaltsgeräten haben Computer-Prozessoren die Herrschaft übernommen. Mit der wachsenden Komplexität der Produkte wächst aber auch die Entwicklungsmannschaft und muss koordiniert werden.

hiz DÜSSELDORF. Hinter dem Begriff Lifecycle Management verbergen sich Werkzeuge zur Optimierung der Softwareentwicklung. Während ein einzelner Software-Entwickler seine Projekte noch überschauen kann, steigt der Anspruch an die Organisation und Datenverteilung mit wachsender Komplexität rapide an.

In einem Mittelklassewagen versehen bereits über 50 Prozessoren ihren Dienst. Dahinter stehen Entwicklungsmannschaften, die in der ganzen Welt verteilt sind. Trotzdem sollen die verschiedensten Teilsysteme perfekt zusammenarbeiten. Die Anforderungen an die Organisation zur Realisierung solcher Vorgaben sind anspruchsvoll. Firmen wie Telelogic bieten Softwaresysteme an, die Planer, Projektmanager und Entwickler immer mit aktuellen Daten versorgen, denn in der Regel ändern sich im Laufe der Entwicklung Pflichtenhefte und Anforderungen.

„Der wirtschaftliche Druck, Produkte mit mehr und innovativerer Funktionalität in kürzerer Zeit auf den Markt zu bringen, um den Return on Investment schneller zu erreichen und einen Vorsprung im Mitbewerb zu gewinnen, wächst nach wie vor“, erläutert Renate Stücka, Director Business Development Central Europe bei Telelogic. Lifecycle Management ist für sie der logische Schritt zur Rationalisierung der Entwicklung komplexer Systeme und Software.

Nachdem die meisten Unternehmen die einzelnen Entwicklungsschritte gut im Griff haben, gilt es das Rationalisierungspotential der Phasenübergänge und der projektübergreifenden Aktivitäten zu identifizieren und zu nutzen. „Viele Projektrisiken mit hohem Verlustpotential verstecken sich in den Schnittstellen zwischen den Expertenteams, Produktmanagement, Projektmanagement und den anderen Projektbeteiligten“, berichtet Renate Stücka. Als häufige Fehlerquelle nennt sie zum Beispiel Missverständnisse zwischen Marketing und Entwicklung. Der Marketing-Mitarbeiter beschreibt eine Funktion, die als unabdingbar für den Markterfolg gilt, und der Entwickler interpretiert die Beschreibung aus seiner technischen Sicht. Das tatsächliche Ergebnis wird nicht immer dem erwarteten Resultat entsprechen, und unglücklicherweise stellt man diese Diskrepanz in der Regel erst dann fest, wenn die Korrektur richtig teuer wird.

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