Linux-Betriebssystem
Vielleicht nicht anders, aber besser

Linux ist groß. Davon kann man sich auf der Linux-World in Frankfurt überzeugen. Dabei ist es mit dem freien Betriebssystem wie mit Apple. Es geht nicht darum, den Computer neu zu erfinden, sondern zu verbessern.

FRANKFURT. Genauso wie ein Apple-Rechner mit Tastatur und Maus bedient werden muss, arbeitet auch ein Linux-System mit Oberflächen, die sich dem Windows-User ohne Informatikstudium erschließen. Firmen wie Suse oder Knopper ist es zu verdanken, dass der Umstieg auf Linux für den Heimcomputer keine Frage des Könnens, sondern der Vernunft ist. Wer von der Schreibtischarbeit nicht mehr erwartet, als ein absturzsicheres System mit Internet, E-Mail und Bürosoftware, für den ist ein Linux-System eventuell besser geeignet als die gewohnten Produkte von Bill Gates.

Der Vorteil: Der User erwirbt nur die Programme und Tools, die er neben seinem Betriebssystem braucht. Dagegen installieren Microsoft-Office-Kunden für sehr viel Geld sehr viel Software, die selten bis nie genutzt wird und Speicherplatz raubt. Nachteil: Obwohl die meisten Firmen ihre Produkte auch mit Treibern für Linux ausgestattet haben, gibt es immer noch Ausnahmen (zum Beispiel hochgezüchtete Grafikkarten), die zur Zeit noch nicht erkannt werden.

Wer sich für eine so genannte Distribution entscheidet, erhält neben dem Betriebssystem auch ein Paket mit Arbeitsflächen, Online- und Bürosoftware. Besonders komfortabel gelingt der Umstieg mit folgenden Produkten:

SUSE LINUX LIVE 9.2: Punktgenau zur Linuxworld bietet Suse eine Schnupperversion seiner im kommenden Monat erscheinenden Distribution zum Download an. Sie enthält umfangreiche Office-Software sowie Multimedia und Spiele. Mindestvoraussetzung sind 384 MB Speicher. Das komplette Paket mit 64-Bit-Unterstützung kostet etwa 90 Euro.

LINSPIRE 4.5: Nach einem monatelangen Gefecht mit Bill Gates hat Michael Robertson, der Gründer von Mp3.com, seine Lindows-Distribution in Linspire umbenannt. Nach einer Registrierung kann das Paket sofort heruntergeladen werden und lässt sich wie üblich parallel zum bestehenden Windows-System installieren. Preis: zirka 100 Dollar.

KNOPPIX: Ideal zum schnuppern ist die Linux-Sammlung von Knopper.net. Auf einer kostenlosen CD sind neben dem Betriebssystem alle notwendigen Multimedia- und OpenOffice-Anwendungen installiert. Das System kann ohne Installation direkt aus dem CD-ROM-Laufwerk gestartet werden.

Quelle: News Frankfurt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%