Lohnenswert vor allem für Outdoor-Fans
Geo-Tagging: Jedes Bild am richtigen Ort

Eingebettet in eine Präsentation mit Musik und Effekten lassen sich digitale Fotos gemütlich am Fernseher vorführen, zudem sind kistenweise Abzüge, Negative, Dias und Alben passé. Doch es geht noch besser: Mit Hilfe von geografischen Daten können Sie jedem Bild einen genauen Ort zuordnen und damit auf wenige Meter genau dokumentieren, wo Sie die Aufnahme gemacht haben.

Der größte Reiz an Bildern mit Geodaten liegt darin, dass Sie damit relativ einfach einen virtuellen Spaziergang in Google Earth oder Google Maps erstellen können und so eine Möglichkeit schaffen, Wanderungen oder Ausflüge auf der digitalen Karte nachzuvollziehen. Dadurch wird die Präsentation der Bilder für Freunde und Familie noch interessanter, zudem können Sie Ihre Reiseerfahrungen auch anderen Benutzern im Internet zukommen lassen. Bei der digitalen Bilderflut, die auf den Festplatten der meisten PCs mehrere Tausend Dateien umfasst, sind die integrierten Geodaten nicht zuletzt eine wertvolle Gedächtnisstütze für den Entstehungsort der Fotos.

Realisiert wird diese Funktionalität durch einen entsprechenden Eintrag in den "Exif-Daten", das sind im Bild gespeicherte Angaben etwa zu Entstehungszeit und-ort, Belichtungseinstellungen oder Kameraausrichtung, die jedem Digitalfoto angehängt sind.

Eines der Geräte, mit denen man seine Bilder nachträglich mit Geodaten versehen kann, ist der "Geo-Tracker" GPS-CS1 von Sony, der für 130 Euro angeboten wird. Dabei handelt es sich um einen handlichen GPS-Empfänger, der die genaue Uhrzeit und dazu den aktuellen Aufenthaltsort aufzeichnet und in einem internen Speicher ablegt, solange er eingeschaltet ist.

Das Gerät funktioniert nur im Freien und muss für einen einwandfreien Empfang mit Hilfe eines Karabinerhakens am Gürtel getragen werden. Laut Hersteller-Angaben reicht die Kapazität der Batterie für bis zu 14 Stunden Dauerbetrieb, ein schlechter Empfang kann die Laufzeit jedoch stark verkürzen. Nach der Heimkehr werden die aufgezeichneten Geodaten mit Hilfe der mitgelieferten Software ausgelesen und auf der Festplatte des PCs abgespeichert.

Ordnet man jetzt während der Wanderung gemachte Fotos diesem Datensatz zu, so bekommen sie auf Grund übereinstimmender Uhrzeit-Daten einen Standort in Form geographischer Länge und Breite zugewiesen. Software wie der Panorado Flyer (kostenlos unter www.panorado.com) kann diese Angaben aus den Exif-Daten des Bilds auslesen und mit dem Kartenmaterial von Google Earth verknüpfen, so dass daraus nach und nach eine virtuelle Wanderung entsteht.

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