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Lycos Europe will trotz hoher Verluste 2006 in Gewinnzone

Das Internetportal Lycos Europe will nach kräftigen Kosteneinsparungen im nächsten Jahr in die Gewinnzone kommen. Die Bertelsmann-Beteiligung mit Hauptsitz im niederländischen Haarlem hatte 2004 noch hohe Verluste gemacht und rechnet auch für dieses Jahr mit roten Zahlen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Das Internetportal Lycos Europe will nach kräftigen Kosteneinsparungen im nächsten Jahr in die Gewinnzone kommen. Die Bertelsmann-Beteiligung mit Hauptsitz im niederländischen Haarlem hatte 2004 noch hohe Verluste gemacht und rechnet auch für dieses Jahr mit roten Zahlen.

Das teilte Lycos Europe N.V. am Dienstag in Frankfurt/Main mit. Der Fehlbetrag sank 2004 jedoch um 19 Prozent auf ein Minus von 45,5 Mill. Euro. Der Umsatz von Europas fünftgrößtem Onlineportal stieg um 22 Prozent auf 103,8 Mill. Euro.

Lycos Europe will im Gesamtjahr 2005 seine Kosten um 30 Mill. Euro senken. Davon soll ein Drittel auf Personalausgaben entfallen. So werden 100 der insgesamt 900 Stellen von Westeuropa ins armenische Eriwan verlagert. Dabei geht es um Produktentwicklung und Fernüberwachung der Server. Weitere 100 Stellen sollen eingespart werden. Von dem geplanten Abbau sei Deutschland jedoch nur mit 18 Stellen betroffen.

Grund des gestiegenen Umsatzes sei die Stärkung der Geschäftssparten Bezahldienste, Shopping und Internetzugang, hieß es. Die starken Schwankungsrisiken unterworfenen Erlöse aus Werbung machten nur noch 40 Prozent aus. Lycos Europe hatte im Dezember angekündigt, den Sprung in die Gewinnzone schon im Gesamtjahr 2006 statt wie ursprünglich geplant ein Jahr später zu erreichen.

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