Mainframe für sicheres Zusammenarbeiten
IBM bringt neuen Großrechner auf den Markt

IBM hat in New York einen neuen Großrechner vorgestellt. Der mächtige Computer mit dem Modellnamen z9 Mainframe soll bei den Firmenkunden dafür sorgen, dass die Mitarbeiter künftig auf Unternehmensebene gesichert zusammen arbeiten können.

ruk NEW YORK. "Die Funktionen "Security" und "Collaboration" waren bisher nur auf der Maschinenebene der Arbeitsplatzrechner (Desktop PC) verwirklicht", sagte IBM-Manager Erich Clementi dem Handelsblatt. Der gebürtige Südtiroler ist in der Firmenzentrale von Big Blue für die Mainframe verantwortlich.

Von Gegner lange totgesagt, erleben die "Haupt-Rahmen" (Mainframe) genannten Großrechner seit einigen Jahren wieder einen Renaissance. Im Gegensatz zu gebündelter Computerleistung (cluster) lassen sich Mainframes leichter verwalten und damit Kosten sparen, sagen die Befürworter dieser Rechnerarchitektur. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Technik der "Virtualisierung". Bei dieser Technik sorgt Software dafür, dass der Nutzer vor dem Bildschirm die Anwendung als ein System aus einem Guss empfindet, obwohl sie in der Regel aus verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten besteht.

Für den Einsatz als Plattform (Hub) der Unternehmens-IT für Sicherheit und Zusammenarbeit hat IBM die Leistung des neuen Großrechners erheblich verstärkt. In der vollen Ausrüstung mit 54 Systemknoten sei der z9 Mainframe doppelt so stark wie der Vorgänger T-Rex. IBM hat nach eigenen Angaben drei Jahre an der Entwicklung gearbeitet und 1,2 Milliarden Dollar dafür ausgegeben.

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