Markt für digitale Musikabspielgeräte
Microsoft Zune noch nicht zu Weihnachten in Europa

Microsoft wird seine Antwort auf den iPod, Zune, nicht zu Weihnachten auf den europäischen Markt bringen.

HB SEATTLE. Man werde sich bei dem digitalen Musikspieler zunächst auf die USA konzentrieren, sagte der für Design und Entwicklung zuständige Microsoft-Vize-Präsident J Allard am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir werden klein anfangen und von dort aus wachsen", sagte er. Auch in Asien werde der von Toshiba hergestellte Player noch nicht zu kaufen sein.

Mit Zune will der weltgrößte Softwarehersteller in direkte Konkurrenz zu Apples iPod-Familie treten. Microsoft gab am Donnerstag auch weitere Einzelheiten über den Player bekannt.

So soll ein Internet-Geschäft mit dem Namen Zune Marketplace eröffnet werden, wo Kunden wie bei Apples iTunes Lieder online kaufen können. Allard wies erneut darauf hin, dass die Zune-Geräte untereinander drahtlos verbunden werden können sollen. Diese Fähigkeit hat der iPod nicht. Allard zeigte sich optimistisch, sich gegen Apple behaupten zu können. "Es gibt Milliarden von Menschen auf dem Planeten Erde, die Musik hören, und Apple hat 50 Millionen Geräte verkauft." Der Markt befinde sich daher noch in einer sehr frühen Phase.

Apple kontrolliert dem Marktforschungsunternehmen NPD zufolge mit dem iPod mehr als die Hälfte des Marktes für Player und mit seinem iTunes-Geschäfts mehr als 70 Prozent des Online-Marktes in den USA.

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