Marktexperten schätzen die Zahl der Geschäftskunden bei T-Com auf rund zwei Millionen
Microsoft vertreibt Programme künftig im T-Punkt

Microsoft wird in Deutschland künftig Software über die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, T-Com, anbieten. Der US-Softwarekonzern will mit einer stärkeren Verzahnung der Bürosoftware Office und der Unternehmenssoftware Marktanteile ausbauen.

Der US-Softwarekonzern Microsoft wird in Deutschland künftig Software über die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, T-Com, anbieten. Neben Standardprodukten wie „Office“ wird die Telekom in rund 100 Geschäftskundenzentren (T-Punkt-Business) auch betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP) von Microsoft an Kleinbetriebe und Mittelständler verkaufen und Schulungen anbieten.

Marktexperten schätzen die Zahl der Geschäftskunden bei T-Com auf rund zwei Millionen. „Für uns ist die Partnerschaft mit Microsoft ein strategischer Schritt, da wir speziell für die Zielgruppe der kleinen Unternehmen künftig mehr IT-Produkte wie Hard- und Software anbieten wollen“, sagte ein T-Com Sprecher.

Vor allem durch die stärkere Integration seiner Unternehmensprogramme in die Bürosoftware Office und die Vernetzung mit dem Betriebssystem Windows will Microsoft Marktanteile gewinnen. „Es gibt rund 400 Millionen Office-Nutzer weltweit“, betonte Orlando Ayala, Chef der Microsoft-Sparte Unternehmensanwendungen, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Diese Vertrautheit mit den Microsoft-Benutzeroberflächen will der Konzern nun für eine größere Marktdurchdringung bei Unternehmenssoftware nutzen, denn die ist mit einem Marktanteil von rund vier Prozent recht niedrig.

Doch bis zu einer betriebswirtschaftlichen Standardsoftware aus einem Guss ist es für Microsoft noch ein weiter Weg. Die Palette der ERP-Systeme umfasst derzeit noch vier unterschiedliche Programme, die aus Übernahmen der Softwarehäuser Great Plains und Navision stammen. Nun will Microsoft die verschieden ERP-Produkte zu einer Software verschmelzen. „Bis zum Jahr 2008 oder 2009 wird es dann auch eine gemeinsame Codebasis für die Unternehmenssoftware von Microsoft geben“, sagt Ayala.

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