Marktforscher erwarten 30 Millionen Wireless-LAN Nutzer bis zum Ende des Jahres: WLAN ist Trend

Marktforscher erwarten 30 Millionen Wireless-LAN Nutzer bis zum Ende des Jahres
WLAN ist Trend

Jedes zweite Notebook wird bis zum Ende des Jahres drahtlos im Internet surfen können. Dazu werden weltweit 30 Millionen Zugangspunkte installiert sein. Zeit, dass sich Unternehmen mit einer WLAN-Strategie auseinandersetzen.

hiz DÜSSELDORF. Modern, trendy und schick – so sind die Attribute mit denen Notebooks beschrieben werden, die drahtlos mit dem Internet in Kontakt treten können. Die Zugangspunkte in Restaurants und Cafés werden als Werbegag eingestuft. Die Manager, die auf Flughäfen und Bahnhöfen ihre Arbeit fortsetzen, gehören noch zu den Ausnahmen.

Eine Studie der Gartner Group zeigt allerdings, dass es höchste Zeit für die Firmen ist, sich mit den drahtlosen Zugängen ernsthaft zu befassen. Bis zum Ende dieses Jahres rechnen die Marktforscher mit 30 Millionen Wireless LAN (WLAN) Nutzern. Allein die Telekom will in Deutschland mittelfristig 10 000 Hotspots, wie die Zugangspunkte genannt werden, schaffen. Dazu kommt, dass bis zum Jahresende die Hälfte aller Notebooks in der Lage sein werden, drahtlos zu surfen. Die Abkommen, die unter den Betreibern geschlossen werden, erlauben bald das grenzenlose Surfen über eine zentrale Abrechnung.

Dadurch entstehe auch neues Gefahrenpotenzial für Unternehmen, warnen die Marktforscher. Der Datentransfer könne unbemerkt problemlos belauscht werden, heißt es. Unverschlüsselte Daten in E-Mails sind somit nicht länger vertraulich. Viele Notebooks haben nur unzureichende Sicherheitssoftware installiert und sind oft Hackernagriffen und Virenattacken schutzlos ausgeliefert. Gefahren, die bei den meist kurzen Wählverbindungen über Modem nicht so gravierend waren.

Die Experten raten den Firmen dringend, eine firmeninterne Strategie zu definieren. Dazu gehört, dass Angestellte nicht beliebig Verträge mit Providern schließen sollten, deren Zuverlässigkeit und Preiswürdigkeit zweifelhaft ist. Die mobilen Rechner müssen mit den modernsten Sicherheitsmechanismen, wie Personal Firewall und aktuellem Virenscanner, ausgestattet sein. Die Verbindung zum Hausnetz ist nur über einen verschlüsselten Zugang über ein so genanntes Virtual Privat Network (VPN) einigermaßen sicher. Bei einem VPN meldet sich das Laptop im Firmennetz an und der Anwender kann Arbeiten wie im Büro. Jedoch ist Verbindung stark verschlüsselt und selbst wenn die Daten abgehört werden, sind sie für den Spion unleserlich, also unbrauchbar. Nur wenn alle Sicherheitsaspekte beachtet werden, kann die potenzielle Gefahr für die Firmen in einem kalkulierbaren Rahmen gehalten werden.

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