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Material für Datenspeicher von morgen

Co2Cr0.6Fe0.4Al könnte die chemische Formel für das Material der Zukunft heißen – ein Material, aus dem kleine Datenspeicher mit enorm hoher Speicherdichten gebaut werden können. Eine Arbeitsgruppe der Mainzer Universität unter Leitung von Claudia Felser hat den Stoff entdeckt.

HB Düsseldorf. In Zusammenarbeit mit Kollegen von der Technischen Universität Kaiserslautern sind die Wissenschaftler auf der Suche nach Materialien mit hoher Spin-Polarisation. Bei der Spin-Elektronik wird nicht nur die elektrische Ladung, sondern auch die Eigenrotation von Elektronen zur Datenspeicherung genutzt, der so genannte Spin. Beim idealen Material richten sich möglichst viele Elektronen in die gleiche Richtung aus.

Bis heute hat aber noch kein Material den Weg vom Forschungslabor in die Anwendung geschafft. Erste Erfolge einer japanischen Forschergruppe mit Co2Cr0.6Fe0.4Al unterstützen allerdings die Einschätzung, dass gerade diese Verbindung das Material für die Datenträger von morgen sein könnte.

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