Mehr Aufgaben und knappere Budgets
IT-Verantwortliche fürchten knappe IT-Budgets

Es sind nicht Sasser, Phatbot und Co., die den IT-Verantwortlichen Sorgen bereiten. Vielmehr kämpfen sie mit geringeren Budgets gegen wachsende Anforderungen.

hiz DÜSSELDORF. Eine Studie zeigt, dass die Sorgen um Bugets die IT-Manager stärker belasten als Viren und Würmer. Das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne fand im Auftrag von Hitachi Data Systems heraus, dass sich deutsche IT-Verantwortliche in einer Zwickmühle befinden. Einerseits fürchten sie Budgetbeschränkungen mehr als Viren und Würmer, andererseits steigen die Anforderungen an die Unternehmens-IT ständig.

Das Institut befragte in der internationalen Vergleichsstudie 690 IT-Leiter in Europa, im mittleren Osten und in Afrika (EMEA Region). Von den befragten Deutschen gaben 36 Prozent an, dass sie sich wegen der aktuellen Budgetbeschränkungen Sorgen machen. Das Thema Sicherheit belastet dagegen nur 16 Prozent der IT-Verantwortlichen. Dabei vertreten die Marktforscher die Meinung, dass die Budgets gerade in Deutschland besonders knapp gehalten wird, weil sich hier die meisten IT-Chefs über ihren finanziellen Rahmen beklagten.

Nationale und internationale Vorschriften, wie beispielsweise Basel II und Sarbanes-Oxley, verlangen die Bereithaltung immer größerer Datenmengen in Unternehmen. Mehr als ein Drittel der befragten Manager beklagt, dass die momentanen Budgetbeschränkungen sich negativ auf ihre Arbeit auswirken.

Einen sehr hohen Wert erzielte bei den Deutschen ebenfalls die Frage nach zukünftigen Gründen für Investitionen in die Speicherkapazität. 42 Prozent gaben an, dass die internationalen und nationalen gesetzlichen Bestimmungen die Investitionen für die Speicherung von Unternehmensdaten ansteigen lassen. Dies ist nicht weiter verwunderlich: neben internationalen Bestimmungen verlangen auch nationale Vorschriften wie die „Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen“ (GDPdU), die seit dem 1.1. 2002 gelten, die Speicherung digitaler Geschäftsunterlagen. Erfüllen Unternehmen diese Bestimmungen nicht, so drohen ihnen Bußgelder beziehungsweise Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe (Basel II).

„Da die Archivierung von Daten in den Unternehmen eine immer größere Bedeutung erhält, steigt der Druck auf die IT-Verantwortlichen, diese Daten zu schützen,“ so Michael Speck, Geschäftsführer bei Hitachi Data Systems Deutschland. „Diese ständig steigenden Anforderungen in der momentanen wirtschaftlichen Situation bei sinkenden oder stagnierenden Budgets zu bewältigen, das ist wirklich eine Herkulesaufgabe.“

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