Mehr Sicherheit bei Vista
„Beste Windows-Version aller Zeiten“

Microsoft will sein neues Betriebssystem Windows Vista im November für größere Geschäftskunden und im Januar für Privatkunden auf den Markt bringen. Mehr Sicherheit und mehr Spaß verspricht der weltgrößte Softwarekonzern. Doch auf den Nutzer warten auch neue Zumutungen.

HB FRANKFURT. Windows Vista ist das bisher beste Betriebssystem, das Microsoft entwickelt hat, da sind sich die Experten einig. Rund drei Monate vor Auslieferung der Software an Privatkunden ergibt der Praxistest mit der aktuellen Vorabversion (www.windowsvista.com/getready): Vista bietet mehr Sicherheit, mehr Übersicht und mehr Spaß als das bereits fünf Jahre alte Windows XP. Aber Vista wäre nicht Windows, wenn es den Anwender nicht auch mit neuen Zumutungen konfrontieren würde wie nervigen Dialogfenstern und höheren Hardware-Anforderungen.

Sobald die Installation der jüngsten Testversion abgeschlossen ist, erscheint ein "Begrüßungscenter" mit mehreren "Angeboten von Microsoft". Dazu gehören die Dienste von live.com, dem neuen Internet-Service des Software-Marktführers. Mit dabei ist auch die Sicherheitssoftware "OneCare" mit Firewall und Antivirenschutz - bisher noch im Beta-Status.

"Windows Defender" warnt vor möglicher Gefahr

Nimmt man das Angebot zu "Windows Live Mail" an, lernt der Vista-Neuling die erhöhte Sicherheit kennen: Der "Windows Defender" drängt sich in den Vordergrund und warnt vor einer möglichen Gefahr, die allerdings zunächst nicht benannt wird: "Zur Fortsetzung des Vorgangs ist Ihre Zustimmung erforderlich". Mit Ausnahme des Defender-Fensters legt sich ein Grauschleier über den gesamten Bildschirm; der Zugriff auf andere Programme ist einstweilen gesperrt und erst dann wieder frei, wenn der Vorgang bestätigt oder aber abgebrochen wird. Die Bestätigung erzeugt aber zunächst nur eine weitere "Sicherheitswarnung" mit der Frage, ob man die Software auch wirklich installieren will. Jetzt erfährt man auch den Anlass der Warnung: Da es sich nur um den Flash-Player handelt, scheint der Aufwand etwas übertrieben zu sein.

Die Warnungen gibt es auch dann, wenn der Benutzer als Administrator angemeldet ist. Mehr Sicherheit, aber auch mehr Einschränkungen gibt es bei einer Anmeldung als "Standardbenutzer". Hier bleiben alle Systemdateien unberührbar. Wenn ein Standardbenutzer eine Aktion ausführt, die Administrator-Rechte erfordert, wird er aufgefordert, das entsprechende Kennwort einzugeben.

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