Mehrkern-Technik bei PC-Prozessoren
Rechner bekommen jetzt mehrere Motoren

Im Innern der Personal Computer tut sich etwas. Künftig sollen mehrere Prozessoren unter der Haube für mehr Leistung sorgen. Dies gilt nicht nur für Server - von dort kommt die Technik - sondern auch für Arbeitsplatzrechner und Notebooks. Nun sind die Softwarefirmen gefordert, ihre Programme den Möglichkeiten der neuen Technik anzupassen.

HB MÜNCHEN. Mehrkern-Technik bei PC-Prozessoren ist in. Im vorangegangenen Ratgeber haben wir eine Liste neuer Notebooks vorgestellt, mit Intels neuen Zweikern-Prozessoren (core duo) für mobile Geräte arbeiten. Der vorliegende Ratgeber beschäftigt sich nun mit Desktop-PCs, die mit Zweikern-Prozessoren ausgestattet sind. Sie sind zum Teil schon seit dem vergangenen Jahr auf dem Markt und werden in erster Linie als Multimediamaschinen für das Wohnzimmer (Media Center), Hochleistungs-PCs, Spielecomputer oder Grafikworkstation angeboten. Eine Reihe davon ist bereits für Intels neue Technik Viiv ausgerüstet. Weitere Geräte mit dem Viiv-Zeichen auf dem Gehäuse werden in den nächsten Monaten folgen.

Gigahertz-Rennen ist vorbei

In Grundsatz sind sich die Silicon-Valley-Rivalen Intel und AMD einig: Die Zukunft gehört Prozessoren mit mehreren Kernen. Heute sind dies zwei, künftig vier oder acht Kerne pro Zentralprozessor (CPU). Vorbei sind dagegen die Zeiten, als sich die beiden Wettbewerber ein Wettrüsten mit immer höheren Taktfrequenzen (in Gigahertz), dem Maß der Verarbeitungsgeschwindigkeit in Prozessoren, lieferten. Künftig sollen Mehrkern-Prozessoren und auf diese Architektur zugeschnittene Software für bessere Leistung sorgen. Statt einem "Gigahertz-Rennen" kommt jetzt der "Kampf der Kerne", schreibt das Fachmagazin c't.

Mit einer schlichten Geschwindigkeitssteigerung (Taktfrequenz in Gigahertz) können die Computerhersteller kaum noch mögliche Kunden zum Neukauf eines PC erwärmen. Dazu kommt das Problem, dass man bei einer reinen Steigerung der Taktfrequenz an physikalische Grenzen stößt. Wegen der benötigten höheren Betriebsspannung werden die Prozessoren zu heiß, der Aufwand für die Kühlung zu groß. Eine Verbesserung der Leistung muss also von anderen technischen Parametern kommen.

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