Meine App der Woche
Das iPhone als Sprachlehrer

Das iPad ist mehr als ein besserer Gameboy: Es kann zum Beispiel auch als mobiler Volkshochschulkurs genutzt werden. Babbel ist eine kostenlose App, die sich bescheiden mobiler Vokabeltrainer nennt – und doch deutlich mehr leistet als ein Buch.
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DÜSSELDORF. Nichts bringt einem Kultur, Denkweise und Sitten eines Landes so nahe, wie die Sprache zu beherrschen. Daneben kommen Sprachkenntnisse in einem fremden Land natürlich immer gut an - auch bei Geschäftspartnern.

Klassische Vokabeltrainer haben es schwer: Am Anfang ist die Motivation des Sprachschülers groß, doch wenig später verstaubt das Buch meist in der Ecke. Eine fremde Sprache zu erlernen ist mühsam, daran kann keine App der Welt etwas ändern. Auch die iPhone-App Babbel nimmt einem das Lernen nicht ab, gestaltet es aber abwechslungsreich und motivierend.

Dabei nutzt Babbel - wie bei der weitaus umfangreicheren kostenpflichtigen PC-Version - die Vorzüge der Technik: Erst werden die Vokabeln samt Aussprache gelernt, indem die Begriffe vorgelesen und per Bild illustriert werden. Die App prüft danach die Aussprache des Wortes, was in der Regel gut funktioniert. Danach durchläuft der User verschiedene Vokabel-Übungsaufgaben, etwa indem er Begriffe Bildern zuordnet, den Anfangbuchstaben der Vokabel auswählen oder das Wort schreiben muss. Dabei steigt die Schwierigkeit der Aufgaben an.

Die Vokabeln lassen sich nach Kategorien wie Gesellschaft, Essen und Trinken, Arbeit, Körper oder Kultur lernen. Besonderer Clou: Die App merkt sich den Lernfortschritt des Nutzers, wann er das letzte Mal geübt hat und bei welchen Vokabeln noch Schwierigkeiten bestehen. Geld verdient das Unternehmen über die Zusatzleistungen auf der Website babbel.com - doch auch die kostenlose App bietet bereits eine Menge für alle, die ihr eine Sprache einsteigen oder ihre Kenntnisse auffrischen wollen.

Babbel ist für die für das Erlernen von Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Schwedisch und Portugiesisch verfügbar. Die App läuft auf iPhone, iPod touch und iPad - wobei iPad-Nutzer die iPhone-Version nutzen müssen.

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