Menschenrechte
Amnesty wirft Google Verstoß gegen Menschenrechte in China vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den US-Unternehmen Microsoft, Google und Yahoo vorgeworfen, bei der Zensur des Internets durch China mitzuwirken. Die Internet-Konzerne hätten sich aus geschäftlichen Interessen dem Druck der chinesischen Behörden gebeugt.

dpa LONDON. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den US-Unternehmen Microsoft, Google und Yahoo vorgeworfen, bei der Zensur des Internets durch China mitzuwirken. Die Internet-Konzerne hätten sich aus geschäftlichen Interessen dem Druck der chinesischen Behörden gebeugt.

So kritisierte Amnesty am Donnerstag in London. Auf diese Weise trügen sie zur Verletzung der Meinungsfreiheit bei. Die Suchmaschinen-Betreiber stehen in der Kritik, weil sie kritische Einträge für Nutzer in China gesperrt haben.

Amnesty hielt den drei Konzernen vor, im Umgang mit den chinesischen Behörden „besonders willig“ zu sein. „Sie behaupten, die örtlichen Gesetze zu befolgen, während sie sich in Wahrheit politischem Druck beugen“, hieß es in einer Erklärung. Zugleich rief die Organisation dazu, mit Protest-Mails an die Konzerne gegen diese Praxis zu richten.

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