Microsoft-Betriebssystem Das bringt das große Update für Windows 10

Das ging fix: Wenige Monate nach dem Start von Windows 10 bringt Microsoft ein größeres Update heraus. Damit soll der PC schneller werden, Cortana wird schlauer. Was die Neuerungen bringen und wie man sie installiert.
Wenige Monate nach dem Start bringt Microsoft bereits das erste große Update heraus. Quelle: AFP
Windows 10

Wenige Monate nach dem Start bringt Microsoft bereits das erste große Update heraus.

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DüsseldorfMehr Tempo - mit diesem Versprechen hat Microsoft im Sommer sein neues Betriebssystem Windows 10 herausgebracht. Der Softwarehersteller will künftig regelmäßig neue Funktionen für den PC nachliefern, wie es bei Smartphones üblich ist. Gut zwei Monate nach der Einführung steht bereits das erste größere Update an. Es verspricht mehr Stabilität und Geschwindigkeit, aber auch einige neue Funktionen – für Privatnutzer wie für Unternehmen. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Mehr Leistung, mehr Kacheln

Microsoft verspricht mehr Tempo und Stabilität. So starte ein Computer um 30 Prozent schneller, wenn darauf Windows 10 statt Windows 7 läuft, schreibt Microsoft-Manager Terry Myerson. Was genau das Update bringt, schlüsselt er allerdings nicht auf. Auch der Browser Edge sei nun leistungsfähiger und sicherer. Mit Sicherheit wird der Hersteller außerdem etliche Fehler behoben haben.

Auf den ersten Blick sind die Änderungen kaum sichtbar. Tatsächlich hat Microsoft das Design von Windows 10 aber behutsam angepasst. So können Nutzer mehr Elemente ans Startmenü andocken, ob das Programme, Links oder Shortcuts sind: Das Limit ist von gut 500 auf etwas mehr als 2000 hochgesetzt worden, was zumindest für einige Intensivnutzer eine Erleichterung sein dürfte. Wer zudem die Kacheln mit der rechten Maustaste anklickt, bekommt nun außerdem ausführlichere Menüs mit mehr Informationen angezeigt.

Verbesserungen für Cortana und Edge

Die digitale Assistentin Cortana lernt fortlaufend dazu - das System läuft in der Cloud, daher sind dafür keine Aktualisierungen des Betriebssystems nötig. Einige Verbesserungen bringt das Upgrade aber doch mit sich: Wer ein Gerät mit digitalem Stift wie das Surface nutzt, kann handschriftliche Anweisungen geben, die das System versteht. Und wer ein Windows Phone hat, kann auch vom PC aus eine SMS verschicken, indem er Cortana den Text diktiert.

Die wichtigsten Neuerungen bei Windows 10
Mit Windows 10 verspricht Microsoft ein einheitliches Nutzererlebnis über alle Geräte hinweg:
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Microsoft hat erstmals die Anwender direkt befragt und mit eingebunden um das Produkt so nutzerfreundlich und kundenorientiert wie möglich zu machen. Mit dem globalen Insider-Programm haben sich laut Microsoft mehr als vier Millionen Anwender mit ihren Anforderungen und Vorschlägen beteiligt.

Alle Apps für alle Geräte
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Microsoft greift nach der von der Konkurrenz gesetzten Messlatte und will cross-funktionaler werden. Was bei Apple schon lange Standard ist soll mit Windows 10 nun aufgeholt und noch besser werden. Zukünftig werden alle Microsoft-Applikationen in vollem Umfang über alle Endgeräte hinweg funktionieren und miteinander vernetzbar sein, heißt es, so dass Änderungen an Dokumenten auf allen Geräten zeitgleich zur Verfügung stehen.

Das Startmenü ist wieder da!
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Mit Windows 10 kehrt Microsoft zum bekannten Startmenü zurück. Der Anwender gelangt so mit einem Klick zu den Funktionen und Dokumenten, die am häufigsten genutzt werden. Der Startbereich wird zukünftig einen erweiterten Favoritenbereich über alle Anwendungen hinweg beinhalten.

Microsoft verspricht die Revolution für mobile Endgeräte:
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Das Aktionszentrum erhält eine erweiterte Ansicht für eine bessere Übersicht über alle laufenden Applikationen. Dabei sind die Benachrichtigungen zukünftig interaktiv gestaltet, so dass man direkt aus der Benachrichtigung eine Aktion starten kann, wie beispielsweise den Alarm auszuschalten. Auch die Umwandlungsfähigkeit von Text zu Sprache soll stark verbessert sein.

Windows 10 startet mit einem neuen Browser
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Und der soll laut Microsoft sehr leistungsstark sein und lädt selbst komplexeste Seiten sofort. Er soll der bisher einzige Browser sein, über den Kommentare direkt auf der Seite eingefügt werden  und mit anderen Nutzern geteilt werden können. Es wird einen integrierten Lesemodus geben, der sämtliche störende Elemente der Seite herausfiltert. Diese Ansicht steht auch im Offline-Modus zur Verfügung um sich Seiten für späteres Lesen ablegen zu können.

Die Cloudfunktion wird durch eine Autosync-Funktion erweitert.
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So können Fotos und automatisch erstellte Alben mit anderen Nutzern geteilt werden. Gleiches soll für Musik und die neue Navigationsanwendung gelten.

Präsentieren mit dem Smartphone
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Für die Office-Anwendungen gibt es laut Microsoft zukünftig kostenfreie Vollversionen für Tablets und Smartphones. Es soll zum Beispiel möglich sein Texte in Word zu editieren oder einen voll umfänglichen Präsentationsmodus in Powerpoint zu nutzen, der online oder über eine Drahtlosverbindung funktioniert.

Für Windows 10 hat Microsoft den neuen Browser Edge entwickelt. Er verzichtet auf alte Technologien, die den Internet Explorer langsam und unsicher machen – allerdings fehlen ihm im Vergleich zur Konkurrenz noch einige Funktionen. Mit dem Update synchronisiert Edge die Favoriten und Leseliste auf mehreren Geräten, die Tabs zeigen Vorschauen der aufgerufenen Webseiten an. Zudem lassen sich Inhalte über den Miracast-Standard auf andere Geräte übertragen, zum Beispiel die Xbox. Erweiterungen, wie man sie von anderen Browsern kennt, gibt es aber immer noch nicht.

Vereinfachtes Update, versäumte Chancen
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