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Ministerin: Jugendschutz im Fernsehen muss strenger sein

Der Jugendschutz im Fernsehen muss nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) strikter gehandhabt werden.

dpa BONN. Der Jugendschutz im Fernsehen muss nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) strikter gehandhabt werden.

Formate wie „Big Brother“ oder Schönheitsoperationen an 16- jährigen Mädchen vor laufender Kamera seien ihrer Ansicht nach jugendgefährdend, betonte Schmidt am Dienstag beim Festakt zum 50- jährigen Bestehen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn. Die Landesmedienanstalten sollten notfalls strenger gegen solche Sendungen vorgehen können, betonte die Ministerin. „Wir dürfen die Eltern angesichts solcher Sendungen nicht allein lassen“, sagte Schmidt.

Kritik an der Bundesprüfstelle, wonach deren Arbeit die Meinungs- und Pressefreiheit beeinträchtige, wies Schmidt zurück. „Jedes Recht hat dort seine Grenzen, wo andere Rechte beeinträchtigt sind“, sagte die Ministerin. Kinder und Jugendliche brauchten eine Anleitung für einen vernünftigen Umgang mit den Medien. Dazu leiste die Bundesprüfstelle einen Beitrag.

Auch die Eltern sollten ihre Medienkompetenz stärken und beispielsweise zu Weihnachten genau prüfen, welche Computerspiele sie ihren Kindern schenkten. Schmidt wies auch auf einen neuen Filter für indizierte Internetangebote aus dem Ausland hin, der voraussichtlich im Februar 2005 zum Download zur Verfügung stehen wird. Seit April 2003 ist die Bundesprüfstelle auch für die Indizierung von allen Internetseiten zuständig.

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